Starkregen

Klimaanpassung bei Extremwetterereignissen: Starkregen

Als Starkregen werden große Niederschlagsmengen bezeichnet, die in kurzer Zeit fallen. Mit der Erwärmung als Folge des Klimawandels kann die Atmosphäre grundsätzlich mehr Wasserdampf speichern, also Feuchtigkeit aufnehmen, und das Potenzial für Starkregen nimmt zu. Sitzen dann bei einer „blockierenden Wetterlage“, wie beim Tief „Bernd“ im Sommer 2021, ein größeres Hoch- und Tiefdruckgebiet über mehrere Tage fest, so können länger andauernde Extremwettereignisse auftreten.
Der Deutsche Wetterdienst (DWD) weist Starkregenstärken in Abhängigkeit von der Menge pro Liter auf den Quadratmeter aus. Als extrem heftiger Starkregen gelten Ereignisse mit Niederschlagsmengen von mehr als 60 l/m2. Die Niederschlagsmenge in den von Tief „Bernd“ betroffenen Regionen lag bei durchschnittlich 150 l/m2.

 

 
Starkregen sind nicht abhängig von der geographischen Lage. Aktuelle Auswertungen des DWD zur radargestützen Niederschlagsklimatologie in Deutschland zeigen, dass im Zeitraum von 2011 bis 2016 Starkregenereignisse von kurzer Dauer in nahezu allen Regionen aufgetreten sind. In Gebieten mit einer hohen Reliefenergie, z.B. in Gebirgslagen, kann es durch die starke Erosionskraft der Wassermengen zu Sturzfluten kommen. In flacheren, urbanen Gebieten können die in kurzer Zeit anfallenden Wassermengen sowohl die Kanalisationssysteme als auch die lokalen Fließgewässer überfordern und weiträumige Flächen überfluten.
 
 

Starkregen – lokale Ereignisse

Die Forschung geht davon aus, dass das Risiko von Starkregenereignissen in ganz Deutschland gleich hoch ist. Auch Städte, Gemeinden und Landkreise mit bislang wenig oder keiner Erfahrung mit Starkregen sollten deshalb für diese potenzielle Gefährdung sensibilisiert sein. Es handelt sich zudem um lokal-spezifische Ereignisse, deren genaue lokale Ausprägung und Dauer sich nur bedingt vorhersagen lassen.

Der am 09.08.2021 erschienene Sechste Weltklimabericht des IPCC (Intergovernmental Panel on Climate Change) belegt, dass die Häufigkeit und die Intensität an klimawandelbedingten Extremwetterereignissen, wie u.a. der Starkregen, zunehmen werden. Projektionen der zukünftigen räumlichen Verteilung und Häufigkeit des Auftretens solcher Extremwetterereignisse sind allerdings mit großen Unsicherheiten verbunden, da Atmosphärenbedingungen und Großwetterlagen eine große Variabilität aufweisen.

Schadenspotential infolge von Starkregen

Während einzelne Starkregenereignisse räumlich und zeitlich meist sehr begrenzt auftreten, verursachen Hochwasser und Überschwemmungen deutlich großräumigere und langfristigere Schäden für die betroffene Bevölkerung und die Wirtschaft.

 
 

In stark versiegelten Gebieten, wie urbanen Ballungsräumen, ist die Gefahr für Überschwemmungen durch Starkregen besonders hoch, da das Wasser nicht versickern kann und bei Überlastung der Kanalisation oberflächlich abfließt. An Bach- und Flussläufen steigt zudem die Hochwassergefahr durch die zusätzlich einströmenden Wassermassen. Mögliche Folgen sind Zerstörungen an der vorhandenen Infrastruktur und in besonders extremen Fällen besteht auch eine große Gefahr für Menschenleben. 

Zwischen 2002 und 2017 führten Starkregenereignisse laut des Gesamtverbandes der Deutschen Versicherungen (GDV) in Deutschland allein an Wohngebäuden zu Schäden im Wert von 6,7 Milliarden Euro. Die Überschwemmungen im Sommer 2021 hatten viele Todesopfer zur Folge. 

Klimaanpassung als Prävention

Einen vollständigen Schutz vor Starkregen und dessen Folgen gibt es nicht. Gemeinden, Kommunen, Landkreise und auch soziale Einrichtungen können aber vorausschauende präventive Maßnahmen ergreifen, um den Gesamtschaden durch Starkregenereignisse für Mensch und Wirtschaft so gering wie möglich zu halten.   

Das Zentrum KlimaAnpassung unterstützt auf den folgenden Ebenen:

  • Information der Lokalpolitik und verschiedener kommunaler Ressorts sowie Beratung von sozialen Einrichtungen durch Online-Sprechstunden und individuelle Beratung,
  • Vernetzung und Austausch von der in einer Region bestehenden Akteur*innen, die bereits Erfahrungen im Bereich der Klimaanpassung gesammelt haben und die den Austausch suchen,
  • Hinweise bei der Erarbeitung von strategischen Konzepten sowie bei der Umsetzung von baulichen Veränderungen und Anpassung der Infrastruktur, die vor allem Lösungen für Wasserrückhalt in der Fläche und das Versickerungspotenzial vorsehen,
  • Beratung zu Förderprogrammen, die für eine geplante Maßnahme in Frage kommen.

Mögliche Vorsorge- und Anpassungsmaßnahmen im Falle von Starkregen

Für eine umfassende Anpassung an die Folgen des Klimawandels, insbesondere bei der Vorsorge gegen Schäden durch Starkregen, ist Handeln vieler Akteur*innen in der Kommune notwendig. Unter anderem ist eine enge Zusammenarbeit der verschiedenen Ressorts in der Verwaltung sowie der Einbindung sozialer Träger gefragt. 

Die Aufstellung der folgenden Maßnahmen dient einer ersten Orientierung. Eine umfassendere Auflistung der möglichen Anpassungsmaßnahmen für die Starkregen-Vorsorge findet sich in dem Abschlussbericht Vorsorge gegen Starkregenereignisse und Maßnahmen zur wassersensiblen Stadtentwicklung, der im Auftrag des Umweltbundesamtes erstellt wurde. Für eine individuelle Beratung des Zentrums KlimaAnpassung ist die Beratungs-Hotline erreichbar unter:  030-39001 201

Kategorie Unterkategorie Konkrete Maßnahmen
Flächenwirksame Vorsorge Bauliche Maßnahmen
  • Straßen- und Stadtumbau
  • Multifunktionale Flächennutzung
  • Renaturierung von Gewässern
  • Regenwasser Retentionsflächen
  • Hochwasserrückhaltebecken
  • Entsiegelung
Planerische, konzeptionelle/ strategische Maßnahmen
  • Verankerung von Starkregenvorsorge in Flächennutzungs- und Bebauungsplänen
  • Aufstellung eines Generalentwässerungsplans
Bauvorsorge Objektschutz
  • Mobiler Hochwasserschutz
  • Rückstausicherung
  • Abdeckung/Abdichtung
  • Barrieren und Sperren
  • Schotten/Schutztore
Verhaltenswirksame Vorsorge Kurzfristige Warnungen
  • Instrumente zur Vorhersage von Starkniederschlägen
  • Warnsysteme (Email, sms)
  • Warn-Apps
  • Webseiten

Informationen zur Verhaltensvorsorge

  • Beratung von Hauseigentümern
  • Erstellung von Gefahrenkarten
  • Handbücher, Leitfäden, Flyer
  • Konzepte/Strategien
  • Workshops
  • Webseiten, Online-Tools, Datenbanken
Risikovorsorge

Eigenverantwortung und Versicherungsschutz

  • Kampagnen
  • Handbücher, Leitfäden, Flyer
  • Webseiten

Quelle: Christian Kind, adelphi, in: UBA 2019 Abschlussbericht "Vorsorge gegen Starregenereignisse und Maßnahmen zur Stadtentwicklung, S. 56/57

Beispiele aus der Praxis von Kommunen und Landkreisen

Freie Hansestadt Bremen - KLAS - Klimaanpassungsstrategien

KLAS ist angetreten, um Strategien und Maßnahmen zu entwickeln, die helfen könnten, Auswirkungen von extremen Regenereignissen zu vermindern und das damit einhergehende Risiko besser managen zu können. Dazu sollen alle relevanten Akteure in Bremen an einen Tisch geholt werden, um gemeinsam Strategien zur besseren Anpassung an extreme Regenereignisse zu erarbeiten.

Mehr Informationen auf der Website der Freien Hansestadt Bremen

Bergisches Städtedreieck - Klimaanpassung und Starkregenvorsorge 

Remscheid, Solingen und Wuppertal sind die Städte im Bergischen Land, die aufgrund ihrer topographischen Gegebenheiten und der hohen durchschnittlichen Niederschlagsmenge stark von den Folgen des Starkregens betroffen waren und große Schäden erlitten haben. In enger Zusammenarbeit entwickeln sie seither eine gemeinsame Klimaanpassungsstrategie.
Zuerst hat die Stadt Wuppertal diesen Prozess nur begleitet, legte im Jahr 2020 dann aber selbst ein umfassendes Klimaschutzkonzept mit integriertem Handlungsfeld Klimafolgeanpassung vor. Als Ergebnis dieses Vorhabens entstanden u.a. eine Checkliste für die Bauleitplanung und ein Qualitätsmanagement für die Maßnahmen zur Umsetzung der Klimaanpassung.
Ein wesentlicher Bestandteil ihrer Anpassungsstrategie ist für alle drei Städte die Starkregenvorsorge,  dazu zählen:

  • Die Veröffentlichung Starkregen-Gefahrenkarten, 
  • Vertiefende Risikoanalysen und Handlungskonzepte,
  • Beratungen zur individuellen Überflutungsvorsorge für Immobilienbesitzer*innen in den Städten Solingen und Wuppertal sowie
  • Handlungsempfehlungen zum Umgang bei Starkregenereignissen für soziale Einrichtungen im Rahmen des Projektes ExTrass.

Auch Renaturierungsmaßnahmen an den zahlreichen kleinen Gewässern in den jeweiligen Stadtgebieten stehen in den drei Städten auf dem Plan der Anpassungsmaßnahmen. Allein das Solinger Stadtgebiet umfasst 200 kleine Gewässer. Einige Siedlungsbereiche wurden jetzt von der Kanalisation abgekoppelt  und bei aktuellen Straßensanierungen und -neubau wird nun routinemäßig geprüft, inwieweit die notwendigen Anpassungsmaßnahmen umsetzbar sind.

Haltern am See - Starkregenvorsorge durch AIS 

Zur Vorsorge vor Starkregenereignissen hat die Stadt Haltern am See das Auskunfts- und Informationssystem (AIS) Starkregenvorsorge entworfen. Dieses basiert auf Modellierungen der bei Starkregen besonders gefährdeten Stadtgebiete und stellt Informationen über vorbeugende Maßnahmen zum Schutz von Haus und Grund bereit.

Weiterführende Informationen finden Sie hier.

Stadt Rietberg - Wassersensibel Sanieren, Planen und Bauen

Die Stadt Rietberg hat einen Leitfaden zur Starkregenvorsorge für Hauseigentümer, Bauwillige und Architekten erstellt, der dabei helfen soll dem Risiko von Überflutungen zu begegnen. Zu diesem Zweck wurde eine Risikokarte für das Gemeindegebiet entwickelt, anhand derer die Gefährdung einzelner Grundstücke und Gebäude zu sehen ist. Die Risikokarte steht auf der Internetseite der Stadt zur Verfügung.

Mehr Informationen auf der Seite der Stadt Rietberg

Stadt Köln - Starkregenmanagement 

Köln hat das Thema Überflutungsvorsorge im Zusammenhang mit Starkregen als kommunale Gemeinschaftsaufgabe ausgemacht, bei der sowohl der öffentliche als auch der private Sektor zusammenarbeiten müssen. Bereits zwischen 2011 und 2013 hat sich die Stadt im Rahmen des Forschungsprojekts „Klimawandelgerechte Metropole Köln“ mit extremen Wetterlagen und der Anpassung an die Folgen des Klimawandels beschäftigt. Im Juli 2017 war Köln stark von einem Starkregenereignis betroffen. Es kam zu großen Schäden durch die Überflutungen im Stadtgebiet.
Für eine gezielte Vorsorge, bewertet das Starkregenmanagement künftig die vorhandenen Schadens- und Gefährdungspotenziale und identifiziert und benennt Risikobereiche und Maßnahmen zur Klimaanpassung. 

Zu den Maßnahmen der Stadt Köln

Hamburg - Projekt RegenInfraStrukturAnpassung (RISA) 

Zunehmende Flächenversiegelung und die Folgen des Klimawandels stellen die Wasserwirtschaft in Hamburg vor neue Herausforderungen. Die Behörde für Umwelt, Klima, Energie und Agrarwirtschaft (BUKEA) und HAMBURG WASSER arbeiten in RISA gemeinsam daran, Konzepte und Lösungen für einen zukunftsfähigen Umgang mit Regenwasser umzusetzen. Die im Projekt geschaffenen Handlungsoptionen und das Leitbild für eine nachhaltige und wassersensible Stadtentwicklung gilt es nun umzusetzen.

Mit dem RISA-Strukturplan Regenwasser 2030 wurde das 2009 gestartete Verbundprojekt in 2015 erfolgreich abgeschlossen. Die Umsetzung der RISA Ziele und Handlungsschwerpunkte als Teil einer wassersensiblen Stadtentwicklung ist nur durch das Mitwirkern unterschiedlicher Stakeholder aus der Wasserwirtschaft, Stadtentwicklung, Landschaftsplanung, Verkehrsplanung und Gewässerplanung möglich.

Mehr zum Projekt der Stadt Hamburg

Raum Baden-Württemberg - Projekt LoKlim 

Für jede Gemeinde Baden-Württembergs wurde ein Klimasteckbrief erstellt, in dem elf verschiedene klimatische Parameter erfasst und übersichtlich dargestellt werden. Jeder Gemeinde-Steckbrief zeigt beispielsweise die mittlere Jahrestemperatur und die durchschnittliche Anzahl der Frosttage oder Tropennächte, jeweils für die nahe Vergangenheit (1971-2000), die nahe Zukunft (2021-2050) und die ferne Zukunft (2071-2100). Mit den Klimakarten kann eine erste grobe Einschätzung der lokalen Betroffenheit durch den Klimawandel für jede Kommune in Baden-Württemberg erfolgen.

Mehr zu den Maßnahmen im Raum Baden-Württemberg

Weitere Informationen zum Thema Starkregen

Checklisten für die kommunale Notfallplanung: Hitze und Starkregen

Im Rahmen des Projektes ExTrass Urbane Resilienz gegenüber extremen Wetterereignissen wurden Checklisten zum Thema Starkregen und Hitze erstellt. Sie sollen dabei helfen, bereits bestehende Notfallpläne von Städten und Gemeinden auf Vollständigkeit zu prüfen und die Gefahrenabwehrplanung im Hinblick auf Extremwetterereignisse zu verbessern.

Zum Download der Checklisten

Handlungsempfehlungen für Betreuungseinrichtungen zum Umgang mit Starkregen

Das vom Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF)  initiierte Projekt ExTrass Urbane Resilienz gegenüber extremen Wetterereignissen hat für die sozialen Träger, Kindertagesstätten und Pflegeeinrichtungen, Handlungsempfehlungen zum Umgang mit Starkregenereignissen zusammen gestellt. Diese umfassen sowohl präventive und vorbereitende Maßnahmen als auch solche, die im Eintrittsfall zu ergreifen sind.

Zu den Handlungsempfehlungen für KITAs
Zu den HAndlungsempfehlungen für Pflegeeinrichtungen

Vorsorge gegen Starkregenereignisse und Maßnahmen zur wassersensiblen Stadtentwicklung

In diesem Abschlussbericht sind die Ergebnisse des UBA-Forschungsvorhabens Vorsorge gegen Starkregenereignisse und Maßnahmen zur wassersensiblen Stadtentwicklung zu drei Themenkomplexen  zusammengefasst: Erstens eine Analyse zum aktuellen Stand der Regenvorsorge in Deutschland, zweitens die Überprüfung der Hemmnisse und Synergien bei einer möglichen Integration des Starkregenrisikos und drittens aufbauend auf dem identifizierten Handlungsbedarf Lösungsmöglichkeiten zur Verbesserung des Starkregenrisikomanagements in Deutschland.

Lesen Sie den gesamten Abschlussbericht

Leitfaden für Kommunen zur Aktivierung der Eigenvorsorge 

Im Projekt Regen//Sicher wurde untersucht, welche Aktivierungsformate besonders geeignet sind, um die Eigenvorsorge von Bürger*innen zu stärken. Am Beispiel der Starkregenvorsorge wurden in der Stadt Worms, der Hansestadt Lübeck sowie in Bad Liebenwerda und Elsterwerda über einen Zeitraum von zwei Jahren verschiedene Aktivierungs- und Kommunikationsformate erprobt und systematisch auf ihre Wirkung hin evaluiert. Ergebnis des Vorhabens sind Empfehlungen für Kommunen zur Gestaltung wirksamer Aktivierungsformate zur Starkregenvorsorge. 

Zum Leitfaden

Schadenspotenzial durch Starkregen

Das Bundesministerium für Verkehr, Bau und Stadtentwicklung (BMVBS), wissenschaftlich begleitet durch das Bundesinstitut für Bau-, Stadt- und Raumforschung (BBSR), hat in einer zweijährigen, kooperativen Zusammenarbeit mit der Deutschen Gesellschaft für Nachhaltiges Bauen e. V. (DGNB) einen ersten Kriterienkatalog zur ganzheitlichen Betrachtung und Bewertung von Nachhaltigkeitsaspekten für Gebäude entwickelt. Mit dem Bewertungssystem Nachhaltiges Bauen für Bundesgebäude (BNB) des BMVBS, steht erstmalig ein – den Leitfaden Nachhaltiges Bauen des BMVBS ergänzendes – ganzheitliches, transparentes und objektiv nachvollziehbares Bewertungsverfahren für Büro und Verwaltungsbauten zur Verfügung.

Hier zum Kriterienkatalog

Klimaanpassung bei Hitze und Starkregen in Kitas und Pflegeeinrichtungen

Die letzten Jahre haben gezeigt, dass Hitzewellen und Starkregenereignisse uns alle treffen können. Einige Personengruppen, wie Kinder sowie ältere, kranke oder pflegebedürftige Menschen, können aber besonders von den negativen Auswirkungen betroffen sein, da sie zum Beispiel häufig hitzeempfindlicher sind, in ihrer Mobilität eingeschränkt sind oder gefährliche Situationen schlechter einschätzen können. Genau diese Bevölkerungsgruppen werden in Kitas und Pflegeeinrichtungen betreut, weshalb es für diese Einrichtungen besonders bedeutsam ist, sich gut auf extreme Wetterereignisse vorzubereiten.

Mehr Informationen auf der Website

Kommunale Überflutungsvorsorge "Planer im Dialog" 

Im Mittelpunkt des Vorhabens stehen: 

  • Praxisbezogene Lösungen zu entwerfen sowie
  • Ausgewählten Kommunen Unterstützung bei der Einführung und Optimierung geeigneter Strukturen, Prozesse und Methoden einer koordinierten Überflutungsvorsorge zu geben.

In dem Difu-Projekt bearbeiteten Vertreterinnen und Vertreter aus Stadt-, Straßen- und Grünflächenplanung bzw. Umwelt und Bauordnung sowie den Stadtentwässerungsabteilungen oder – falls ausgegliedert – den Stadtentwässerungsbetrieben von 15 ausgewählten Städten konkrete Aufgabenstellungen. Der moderierte Erfahrungsaustausch und die Diskussion fanden in eintägigen Werkstätten statt. 

Die difu Berichte finden Sie hier.

Leitfaden Starkregen – Objektschutz und bauliche Vorsorge

Diese Broschüre soll Bürgerinnen und Bürgern helfen, die Gefahr und das Risiko für ihre Liegenschaft, ihr Haus und ihr Eigentum einzuschätzen und zu erkennen, ob und wie sehr sie bereits vor Starkregen geschützt sind oder aber sich künftig schützen können. Dafür werden sowohl bauliche Vorsorgemaßnahmen als auch mögliche Verhaltensmaßnahmen dargestellt und erklärt. Ein Katalog stellt die unterschiedlichen Möglichkeiten vor, mit denen die Verwundbarkeit des eigenen Objektes gesenkt werden kann. Dabei stehen nicht die Gefahren durch Flusshochwasser im Fokus, sondern Gefahren durch kurzfristig anstehende Wassermassen, wie sie typischerweise bei Starkregen auftreten und von denen jeder betroffen sein kann.

Hier geht es zum Leitfaden

Urbane Sturzfluten - URBAS

Im Rahmen des Projekts URBAS sollen die Kenntnisse über den Ereignistyp Starkniederschlag verbessert und erweitert werden. Dies umfasst auch Aussagen zur regionalen Gefahren- und Risikoverteilung sowie zu Überflutungsbildern und Überflutungsschäden. Darauf aufbauend werden Handlungsvorschläge erarbeitet für: die Vorsorge und Schutzmaßnahmen, die Verbesserung der Vorhersagemöglichkeiten und Warnsysteme und den Katastrophenschutz im Ereignisfall.

Mehr auf der Website

Forschungsprojekt Starkregen von DWD und GDV

Der Deutscher Wetterdienst (DWD) und der Gesamtverband der Deutschen Versicherungswirtschaft (GDV) veröffentlichen die Forschungsergebnisse eines vierjährigen Starkregen-Projekts.

Informationen aus dem vierjährigem Starkregen-Projekt

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