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  • Online-Sprechstunde zur novellierten DAS-Richtlinie - großer Zuspruch

    21.10.2021
     

    An der Online-Sprechstunde des Zentrum KlimaAnpassung in Kooperation mit der Zukunft – Umwelt – Gesellschaft (ZUG) gGmbH vom 13. Oktober zum Thema „Förderung von Maßnahmen zur Anpassung an den Klimawandel (DAS)“ haben über 90 Interessierte aus dem gesamten Bundesgebiet teilgenommen.
    Karin Zacharias-Langhans von der ZUG informierte über die Fördermöglichkeiten im Rahmen der Richtlinie, die sich in ihrer novellierten Fassung vermehrt an die Umsetzung von Klimaanpassung in Städten, Landkreisen und Gemeinden bzw. deren Verbünde richtet. Die teils sehr konkreten Fragen zeugten von einem großen Interesse an dem Programm und auch davon, dass sich viele der potenziellen Antragsteller ausführlich mit den Bedingungen der Richtlinie auseinander gesetzt haben. 

    Nachfragen kamen vor allem zum Förderschwerpunkt A, mit dem das Bundesministerium für Umwelt, Naturschutz und Reaktorsicherheit (BMU) den Einstieg in das kommunale Anpassungsmanagement unterstützt: Hier ist die Erstellung eines integrierten Klimaanpassungskonzepts inkl. der Personalstelle für ein Klimaanpassungsmanagement vorgesehen. Darauf aufbauend oder wenn bereits ein Konzept vorliegt, können ein Anschlussvorhaben, das heißt die Koordination des Umsetzungsprozesses durch den oder die Klimaanpassungsmanager*in für weitere drei Jahre, sowie die Umsetzung einer ausgewählten (d.h. investiven) Maßnahme beantragt werden. Beispiele für letztere ist die klimagerechte Umgestaltung des Rathauses oder die Entsiegelung und klimagerechte Neugestaltung eines Stadtplatzes.  

    Besonders interessierte u.a. die Antragstellung durch einen Landkreis, wenn er die Zuständigkeiten von angehörigen Kommunen mitbetrachtet. Dies ist in der Richtlinie wie auch die Antragstellung von kommunalen Verbünden erwünscht. Kommunen unter 5.000 Einwohner*innen sollen sich explizit mit Nachbargemeinden zusammenschließen. Generell sind aber einzelne Kommunen für alle Module antragsberechtigt. Sollten kommunale Zuständigkeiten im Rahmen einer Konzepterstellung durch den Landkreis mitbearbeitet werden, können die beteiligten Kommunen ebenso wie der Landkreis ein Anschlussvorhaben und eine ausgewählte Maßnahme beantragen, sofern die weiteren Voraussetzungen erfüllt sind. Empfohlen wird hier eine gute Abstimmung. 

    Auch zu den Rahmenbedingungen für das Klimaanpassungsmanagement kamen viele Fragen: Wann darf diese Stelle ausgeschrieben bzw. eingestellt werden? Welche Voraussetzungen soll so eine Person mitbringen bzw. was genau sind ihre Aufgaben? Und wie ist das Zusammenspiel mit der Förderung von Konzepten und Management über die Kommunalrichtlinie? Nicht alle Fragen können zum aktuellen Zeitpunkt beantwortet und manches muss im Einzelfall geprüft werden

    ZUG und Zentrum KlimaAnpassung bereiten die Fragen und Antworten im Nachgang auf. Zeitnah werden außerdem ein Merkblatt, FAQs und eine Mustervorhabensbeschreibung für die Antragstellung zur Verfügung gestellt.

    Es besteht zudem die Möglichkeit, sich auf der Programmwebsite der ZUG zu registrieren, um direkt zum Förderfenster und Förderkonditionen informiert zu werden.  


     

     

  • 7. Vernetzungstreffen der Vorhaben des BMU-Förderprogramms „Maßnahmen zur Anpassung an den Klimawandel“

    15.10.2021

    Das Bundesumweltministerium (BMU) und die Zukunft – Umwelt – Gesellschaft (ZUG) gGmbH laden ein zum 7. Vernetzungstreffen zum Thema „Starkregen- und Überflutungsvorsorge“


    Am 9. und 10.11.2021 findet das 7. Vernetzungstreffen der Projekte des DAS-Förderprogramms „Maßnahmen zur Anpassung an den Klimawandel“ digital statt. Der erste Tag ist für die interessierte Öffentlichkeit kostenfrei zugänglich.
    Details zur Veranstaltung des ersten Tages finden Sie im Programm. Eine Anmeldung ist noch bis zum 3. November 2021 möglich.

     

     

  • Einblicke beim Online-Workshop: Natur als Partner bei der Klimaanpassung

    13.10.2021

    Online-Workshop Naturbasierte Lösungen der Klimaanpassung für Kommunen erfolgreich durchgeführt

    Wie kann  die Natur helfen, uns besser an die Folgen des Klimawandels anzupassen? Das war Thema des zweistündigen Online-Workshops „Naturbasierte Lösungen der Klimaanpassung für Kommunen“ vom Zentrum KlimaAnpassung.

    Wollen Kommunen Klimaanpassung betreiben und ihre Städte und Gemeinden bestmöglich auf sich verändernde Bedingungen vorbereiten, so lassen sich dafür auch bestehende Ökosysteme nutzen, indem sie bspw. besonders geschützt, renaturiert oder in Planungsvorhaben einbezogen werden. Hier setzen naturbasierte Lösungen der Klimaanpassung an:

    Mehr Grünflächen, weniger versiegelte Flächen, die Renaturierung von Flusslandschaften und andere naturbasierte Maßnahmen tragen dazu bei, die Resilienz von Kommunen gegenüber den Folgen des Klimawandels zu steigern und fördern gleichzeitig die Erhaltung der biologischen Vielfalt. Das hat gleich mehrere positive Effekte: die Folgen von Hitzewellen oder Starkniederschlägen werden entschärft , die Schadstoffbelastung in der Luft nimmt ab und die Lebensqualität in Städten und Gemeinden verbessert sich.

    Konzepte wie die „Schwammstadt“ können Kommunen helfen, sich an die Folgen extremer Wetterereignisse wie z.B. Starkniederschläge und Hitzewellen anzupassen. Dieses Stadtplanungskonzept sieht unter anderem eine effiziente Nutzung des Regenwassers vor. Niederschlagswasser wird zu großen Teilen in der Stadt zurückgehalten und nicht über Mischwasser-Kanäle abgeführt. Durch Grünflächen, Fassadenbegrünung und mehr unversiegelten Flächen entstehen kleine Speicherräume, die auch in Trockenzeiten über längere Zeit Wasser speichern können. Die Bepflanzung erhöht gleichzeitig auch die Verdunstung und verbessert so das Stadtklima.

    Naturbasierte Lösungen können auf den ersten Blick einfach erscheinen. Doch bei der Umsetzung dieser Maßnahmen stehen die Kommunen allzu oft Hindernissen und Unwägbarkeiten gegenüber. Ob in der planerischen Umsetzung, fehlende Ressourcen oder fehlendes Wissen, es gibt einige Tücken auf dem Weg hin zur erfolgreichen Umsetzung naturbasierter Lösungen. Kleingruppendiskussionen zum Ende des Workshops eröffneten den etwa 70 Teilnehmenden die Möglichkeit, sich über Lösungsansätze, eigene Erfahrungen und Erfolge in ihrer Kommune auszutauschen.

  • Förderung von „Maßnahmen zur Anpassung an die Folgen des Klimawandels“. Novellierte Förderrichtlinie des Bundesumweltministeriums (BMU) jetzt veröffentlicht.

    27.09.2021

    Mit dem Programm „Maßnahmen zur Anpassung an den Klimawandel“, fördert das BMU solche Vorhaben, die Antworten auf die Folgen des Klimawandels wie Extremwetterereignisse, Hitze, Trockenheit, Starkregen, Hochwasser liefern und die Anpassung an den Klimawandel unterstützen.

    Im Rahmen der Deutschen Anpassungsstrategie an den Klimawandel wurde dieses Programm initiiert, um die Eigenvorsorge auf regionaler und lokaler Ebene zu stärken.

    Mit der nun erfolgten Neuausrichtung des Förderprogramm sollen die Betroffenen des Klimawandels künftig noch passgenauer gefördert werden. Ziel ist es, die Akteur*innen, insbesondere Kommunen und kommunale Einrichtungen, darin zu unterstützen, die notwendigen Klimaanpassungsprozesse in Deutschland möglichst frühzeitig, systematisch und integriert in Übereinstimmung mit den Zielen für nachhaltige Entwicklung anzugehen. Es sollen gezielt Anreize für eine strategische Steuerung der Anpassung an den Klimawandel in Kommunen durch kommunale Anpassungskonzepte, deren Erarbeitung und Umsetzung durch eine/n Klimaanpassungsmanager*in begleitet wird, geschaffen werden.

    Die Novellierung der Förderrichtlinie „Maßnahmen zur Anpassung an die Folgen des Klimawandels“ wurde nunmehr durch das BMU veröffentlicht. Darin sind zwei Förderschwerpunkte (A + B) vorgesehen. Im Förderschwerpunkt  A sind die Erstellung und Umsetzung eines nachhaltigen Anpassungskonzeptes durch Klimaanpassungsmanager*innen vorgesehen. Neu ist, dass die Förderung eine Personalstelle für einen Klimaanpassungsmanager*in vorsieht und erstmals auch eine ausgewählte investive Maßnahme umgesetzt werden kann. Gerade kleine und mittlere Kommunen sollen so unterstützt werden, den Einstieg in eine nachhaltige Klimaanpassung zu finden.

    Im Förderschwerpunkt B werdeninnovative  Modellprojekte gefördert. Dabei kann es sich um eine Konzepterstellung und/oder eine Umsetzung im Sinne einer investiven Maßnahme handeln, um Klimaanpassung auch vor Ort sichtbar zu machen.

    Die Öffnung des nächsten Förderfensters für den Förderschwerpunkt A "Einstieg in das kommunale Anpassungsmanagement" erfolgt noch vor Ende des Jahres im IV.

    Quartal 2021. Das Antragsfenster für den Förderschwerpunkt B "Innovative Modellprojekte für die Klimawandelanpassung" folgt im Jahr 2022. Auf der Internetseite des Projektträgers, der ZUG gGmbH, können sich Interessierte registrieren, um rechtzeitig über den Beginn des Förderfensters und die Förderkonditionen informiert zu werden. Außerdem ist die novellierte Förderrichtlinie auf der Webseite des Bundesumweltministeriums veröffentlicht, um sich bereits vorab informieren und ggf. die Haushaltsplanungen anpassen zu können. Am 13.10.2021 bietet das Zentrum KlimaAnpassung zudem eine Online Sprechstunde zu dem Thema „Aktuelle Förderkulisse: Förderung von Maßnahmen zur Anpassung an den Klimawandel (DAS)“ an. Die Anmeldung zur Online-Sprechstunde ist kostenlos und erfolgt über die Website des Zentrums KlimaAnpassung

     

  • Umweltbundesamt veröffentlicht „Praxishilfe zur Anpassung von Siedlungsstrukturen an den Klima- und demografischen Wandel"

    17.09.2021

    Der Klimawandel stellt Kommunen in Deutschland vor enorme Herausforderungen. Zwar wird es regional unterschiedliche Ausprägungen der Klimarisiken geben, doch zunehmende Hitze und Trockenheit, häufigere Starkregen und die Auswirkungen des Klimawandels auf die biologische Vielfalt werden in ganz Deutschland spürbar sein.

    Demgegenüber weist die demographische Entwicklung in Deutschland deutliche Unterschiede zwischen städtischen Ballungszentren und ländlichen Räumen auf. Während sich bestehende Ballungsgebiete weiter verdichten, ausbreiten und an Bevölkerung gewinnen, verlieren ländliche und strukturschwächere Regionen vielfach an Bevölkerung, bei gleichzeitig steigendem Anteil älterer Bevölkerungsgruppen. Dies hat u.a. beträchtliche Auswirkungen auf die vorhandene Versorgungs- und Verkehrsinfrastruktur.

    Zur Anpassung sowohl an die Folgen des Klimawandels als auch an den demographischen Wandel kann der Rückbau von Siedlungen einen Beitrag leisten. So können durch Absiedelung beispielsweise das Schadenspotenzial in Überschwemmungsbereichen reduziert oder Freiräume für Kaltluftbahnen geschaffen werden, was u.a. positive Effekte auf die klimatischen Verhältnisse in nahegelegenen Städten haben kann.

    Die vom UBA herausgegebene Praxishilfe „Rücknahme von Siedlungsbereichen als Anpassungsstrategie“ greift die Zusammenhänge von Siedlungsrückbau und Klimaanpassung auf. Sie stellt dabei den Prozess der Abwägung, Planung und Umsetzung von Siedlungsrückzug in den Mittelpunkt und kann als Argumentationsgrundlage für planerische und politische Abwägungsprozesse dienen. Damit richtet sie sich vorrangig an kommunale Akteure sowie an die Landes- und Regionalplanung. Erstellt wurde die Praxishilfe unter Einbeziehung von Vertreter*innen aus Wissenschaft, Forschung, Verwaltung und Planung verschiedener Ebenen. Ihr Kernelement ist, neben Konzepten und Beispielen aus der Praxis, ein "Werkzeugkasten", der Strategien und (rechtliche) Instrumente beinhaltet, die einzelnen Prozessphasen darlegt und eine sozialverträgliche Umsetzung aufzeigt.

    Die Publikation mit dem vollständigen Titel "Rücknahme von Siedlungsbereichen als Anpassungsstrategie – Praxishilfe zur Anpassung von Siedlungsstrukturen an den Klima- und demografischen Wandel“, kann an dieser Stelle heruntergeladen werden.

  • Starkregenereignisse werden häufiger und großflächiger

    13.09.2021

    Kleinräumige Starkregenereignisse werden bedingt durch die steigenden Temperaturen zukünftig an Häufigkeit zunehmen und extreme Starkregen werden großflächiger und etwas intensiver ausfallen.

    In einem Projekt zur Klassifikation meteorologischer Extremereignisse (KlamEx) gelang es der strategischen Behördenallianz „Anpassung an den Klimawandel“, diese bereits seit Längerem bekannte Hypothese empirisch zu bestätigen. Die kürzlich dazu veröffentlichte Studie zeigt, dass in einer wärmeren Umgebung Niederschlag vermehrt als kleinräumiger Starkregen auftritt anstatt als großflächiger Dauerregen. Dies beeinflusst das Einsatzgeschehen von Feuerwehren und das Leben in Städten. Die mit solchen Starkregenereignissen einhergehenden Schadensrisiken hängen stark von lokalen Gegebenheiten ab: Als besonders einflussreiche Faktoren wurden die lokale Topografie und die Besiedlungsdichte identifiziert. So häuften sich Einsatzorte der Feuerwehren insbesondere in Senken und Orten mit hohem Besiedlungsgrad und hoher Flächenversieglung.

    Die Ergebnisse verdeutlichen die Dringlichkeit der Anpassung der Infrastruktur an die sich verändernden Niederschlagsmuster – insbesondere in urbanen Regionen – um möglichen Schäden vorzubeugen und Schadensrisiken zu minimieren.

    https://www.dwd.de/DE/presse/pressemitteilungen/DE/2021/20210826_pm_beh%...

  • Masterplan stellt klimaresiliente Städte und Gemeinden in den Mittelpunkt

    08.09.2021

    Im „Masterplan Klimaanpassung und Klimaschutz“ unterstreicht der Deutsche Städte- und Gemeindebund (DSTGB) die Wichtigkeit der Städte und Gemeinden als Hauptakteure für das Erreichen der Klimaschutzziele und die erfolgreiche Anpassung an den Klimawandel.

    Ein Großteil der deutschen Kommunen war in den letzten Jahren von Extremwettereignissen wie Starkniederschlägen, Dürreperioden oder Stürmen betroffen. Dies verdeutlicht, wie wichtig Konzepte zur Anpassung an die Folgen des Klimawandels und deren Umsetzung für Städte und Gemeinden sind.

    Der Masterplan des DSTGB zeigt verschiedene Handlungsfelder auf, in denen dringender Anpassungsbedarf besteht, so zum Beispiel in der Siedlungsentwicklung, die wassersensibel und hochwasserangepasst gestaltet werden muss. Der Masterplan betont auch die Wichtigkeit eines aktiven Wasser- und Hitzemanagements, des Ausbaus erneuerbarer Energien sowie eines klimagerechten Mobilitätskonzepts. Sowohl Maßnahmen zum Wasserrückhalt und zur Flächenentsiegelung als auch der Ausbau von Fahrradverkehrsnetzten sind also wichtige Schritte hin zu resilienten Städten und Kommunen. Hierzu wird im Masterplan vor allem die finanzielle Förderung von kommunalen Klimaschutzaktivitäten durch Bund und Länder, die Einführung eines Klimaschutzbeschleunigungsgesetztes und die Aufnahme des Themas Klimaanpassung in Art. 91a GG gefordert. Hervorgehoben wird ebenfalls, dass die Aufgabe der Klimaanpassung nicht allein auf den Schultern der Kommunen lasten darf, sondern als gesamtgesellschaftliche Aufgabe wahrgenommen werden muss.

    https://www.dstgb.de/themen/klimaschutz/aktuelles/masterplan-klimaanpass...

  • Klimaanpassung – Glory in prevention - Mehr Anerkennung für Vorsorge

    27.08.2021

    Der Leiter des Zentrums KlimaAnpassung, Jens Hasse, bezieht in seinem Beitrag „Glory in prevention – Mehr Anerkennung für Vorsorge“ deutlich Stellung zum Thema Klimaanpassung „[...] im Lichte von Starkregen- und Hochwasserereignissen, Wald- und Heidebränden, den langen Hitze- und Trockenperioden und der seit Jahren ansteigenden Jahresdurchschnittstemperaturen in Deutschland wird eine kontinuierliche Vorsorge dringender denn je [...]“.

    So seien die langsamen, „schleichenden“ Klimaveränderungen nun auch in Deutschland nachweisbar. Vor diesem Hintergrund bestünde auf mehreren Ebenen dringender Handlungsbedarf, so Hasse, der Klimaanpassung als Gemeinschaftsaufgabe von Bund, Ländern, Kommunen und auch von Unternehmen und Bürger*innen versteht. Denn nur, wenn gemeinsam konsequent gehandelt würde, könnten Schäden an Gebäuden und Infrastrukturen sowie wirtschaftliche Schäden, der Verlust natürlicher Lebensräume, ganzer Ortschaften oder Kulturgüter und die im schlimmsten Fall auch drohenden Verluste von Menschenleben verhindert oder zumindest verringert werden.

    Der Text ist eine Vorabveröffentlichung des vom Deutschen Instituts für Urbanistik (difu) erscheinenden difu-Magazins, Berichte 3/2021. 

  • Trinkwasser in der Kommune – a tip:tap e.V. informiert

    26.08.2021

    Ohne Wasser ist kein Leben möglich. Klimaanpassungsmanager*innen und kommunale Akteur*innen können sich bei dem gemeinnützigen Verein a tip: tap e.V. und seinen vielfältigen Online-Angeboten über das Thema „Trinkwasser“ informieren. Die Reihen „Trinkbrunnen“ und „Trinkwasser in der Kommune“ sind dabei von besonderem Interesse, denn sie geben Hinweise auf die Möglichkeiten Trinkwasser im öffentlichen Raum bereit zu stellen und zählen zu Themenfeldern der Klimaanpassung.

    Reihe „Trinkbrunnen“

    22. September um 16 Uhr: Trinkbrunnen in Bildungseinrichtungen

    Reihe „Trinkwasser in der Kommune“

    31. August um 10 Uhr: Wasser-Quartier Kooperationspartner werden 

    02. September um 10 Uhr: Netzwerktreff zum Thema Trinkbrunnenkonzept der Stadt Karlsruhe

    04. November um 10 Uhr: Hitzeaktionsplan der Stadt Mannheim und Klimaschutzagentur Mannheim

    Weitere Informationen über a tip:tap und Ameldemöglichkeiten zu den Veranstaltungen find Sie hier.

  • Großer Zuspruch: Zusätzliche Online Sprechstunde Starkregen-Risikomanagement in Siedlungsräumen

    18.08.2021

    Aus gegebenem Anlass wurde Mitte Juli eine zusätzliche Online-Sprechstunde zum Thema Starkregen-Risikomanagement in Siedlungsräumen angeboten. Die beiden Expert*innen Prof. Dr. Annegret Thieken, Professorin für Geographie und Naturrisikenforschung, Universität Potsdam und Prof. Dr. Ing. Heiko Sieker, Experte für Regenwassermanagement und Stadtentwässerung standen den 80 Vertreter*innen aus Kommunen und sozialen Einrichtungen für Fragen und Antworten zur Verfügung.

    Besonderes Interesse bestand zum Thema Starkregenvorsorge. Dabei ging es vorrangig um die etwaigen rechtlichen Grundlagen im Bereich der Bauvorsorge. Zur besseren Einschätzung der lokalen Gegebenheiten standen zudem die Entwicklung von Starkregenrisikokarten im Fokus. Relevant sei aber vor allem ein gemeinschaftliches Vorgehen verschiedener Kommunaler Akteur*innen und Institutionen bei der Starkregen- und Überflutungsvorsorge.

    Zum Vormerken: Dreistündiger Workshop am 10.09. 2021 vormittags zum Thema Starkregen Risikomanagement. Das Programm und die Möglichkeit zur Anmeldung werden in Kürze auf dieser Seite zur Verfügung gestellt.

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