Förderaufruf „Aktive Regionalentwicklung: Resiliente Regionen“ – Skizzen bis 16.1.2022

14.12.2021

Insbesondere ländliche Regionen können sich über das Modellvorhaben des Bundesministeriums des Innern, für Bau und Heimat (BMI) und des Bundesinstituts für Bau-, Stadt- und Raumforschung (BBSR) Maßnahmen fördern lassen, die zur langfristigen Resilienz ihrer Region beitragen.

Das Vorhaben soll dazu beitragen, Regionen als attraktive Wohn- und Arbeitsstandorte zu erhalten und sie gegenüber externen krisenhaften Einflüssen widerstandsfähiger zu gestalten. Dabei obliegt es den Regionen, die besonders relevanten Handlungsschwerpunkte selbst zu definieren und in ihrem Erfordernis zu begründen. Wesentlich ist eine Fokussierung auf Kernherausforderungen in den Regionen, für die innovative Lösungen entwickelt und umgesetzt werden sollen. Beispiele für Themen können sein:

Besondere Risikolagen wie

  • Auswirkungen des Klimawandels, Naturkatastrophen, Extremwetterereignisse
  • Wirtschaftskrisen, auch kleinteilig/regional wie Strukturwandel, Fachkräftewandel
  • Ausfall kritischer Infrastrukturen durch Übernutzung, Cyberattacken, Terroranschläge
  • Wegfallen der Daseinsvorsorgeinfrastruktur durch demografische Entwicklung
  • Pandemien

Antragsberechtigt ist die regionale/überörtliche Ebene, insbesondere die Träger der Regionalplanung und regionale Institutionen, die für die Erfüllung von Aufgaben der Regionalentwicklung legitimiert sind (z.B. Kommunalverbünde, regionale Entwicklungsagenturen, fest institutionalisierte interkommunale Kooperationsinitiativen).

Der Förderzeitraum beginnt voraussichtlich im 3. Quartal 2022 und beläuft sich auf maximal 36 Monate. Die Projekte müssen schwerpunktmäßig in den Jahren 2023 und 2024 anteilsmäßig die größte Zahl der beantragten Mittel einplanen und im Oktober 2025 abgeschlossen sein. Die beantragte Förderung an Bundesmitteln kann pro Antrag bis zu 700.000 Euro betragen.

Weitere Informationen zum zweistufigen Antragsverfahren und wichtigen Kontaktadressen finden Sie hier. Hier geht es zum Förderaufruf.