ZKA Spotlight: Integrierte Stadtentwicklungskonzepte - Informelle Instrumente für die Klimaanpassung nutzen

Wassersensible Stadtgestaltung

Praxiseinblick: INSEK Chemnitz 2035 (Stadtplanungsamt Chemnitz) 

  • Wie lassen sich INSEK als informelle Instrumente für die Klimaanpassung einsetzen? 
  • Wie können Klimaanpassungsbelange mit stadtplanerischen Anforderungen verknüpft werden? 
  • Welche Bedeutung besitzen INSEK für die formelle Planung? 
  • Wie kann ein politischer Beschluss erreicht werden?

Externe Referentinnen: Simone Sippel & Elisa Wolf (Stadt Chemnitz) 
ZKA Moderation: Vera Engelmann (Zentrum KlimaAnpassung)
Zielgruppen: Kommunalverwaltung, Klimaschutzmanager*innen, Klimaanpassungsmanager*innen

Mittwoch, 14.08.2024, 10.00 - 11.30 Uhr, online (Zoom) 

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Wir möchten in Kontakt bleiben – Sie auch?

Gerne möchten wir Sie im Rahmen unserer Arbeit auf passende Veranstaltungen hinweisen und Sie für weiterführende ZKA-Aktivitäten (z. B. Inputs für unseren Podcast, Referent*in für ZKA-Veranstaltungen, Newsletterbeiträge o.ä.) ansprechen. Eine Datenverarbeitung erfolgt nur zu den genannten Zwecken und auf Grundlage von Art. 6 Abs. 1 lit. a DSGVO. Eine weitergehende Datenverarbeitung ist ausgeschlossen. Dieses Einverständnis ist optional und kann jederzeit widerrufen werden.

Kongress Städtebaulicher Denkmalschutz „Beständig im Wandel – Historische Quartiere an den Klimawandel anpassen“

Kommunen

Am 03. und 04.09.2024 findet der Kongress Städtebaulicher Denkmalschutz „Beständig im Wandel – Historische Quartiere an den Klimawandel anpassen“ in Coburg statt. Die Veranstaltung richtet sich an alle Interessierten aus Praxis, Verwaltung, Politik, Wissenschaft und Zivilgesellschaft. 

Der Kongress bietet Impulsvorträge, Erkenntnisse aus Wissenschaft und kommunaler Praxis sowie den Austausch in Arbeitsgruppen rund um die Anpassungserfordernisse historischer Stadtkerne und Quartiere an die Folgen des Klimawandels. Die besonderen Herausforderungen und Lösungsansätze für Maßnahmen in historischen Stadtquartieren stehen im Mittelpunkt der Diskussionen. Ausgehend vom baukulturellen Bestand werden aktuelle Beispiele aus der kommunalen Praxis in den folgenden vier Schwerpunktthemen präsentiert und diskutiert: Ganzheitliche Ansätze zur Risikovorsorge, neue Akteure und neue Kooperationen, Qualitäten durch blau-grüne Infrastruktur im öffentlichen Raum, klimasensible Straßen und Plätze.

Bundesministerium für Wohnen, Stadtentwicklung und Bauwesen

Lebendige Gewässer im Herbst - Die Lenneauen

Kommunen

Im Zuge der Renaturierungsmaßnahmen der Lenne seit 2019 wurde der Fluss auf eine Breite von bis zu 100 Metern aufgeweitet. Es wurde der gesamte geomorphologische Formenschatz angelegt bzw. initialisiert. Der erste Bauabschnitt, etwa 800 Meter lang, wurde Anfang 2021 fertiggestellt. Im Februar 2022 ist auch der zweite Bauabschnitt abgeschlossen worden, sodass derzeit auf einer Fließlänge von 1,5 Kilometern eine renaturierte Flussauenlandschaft vorliegt. Der dritte Bauabschnitt mit knapp einem Kilometer Länge wird seit Juli 2023 umgesetzt.

Die Exkursion führt entlang der Lenneaue und findet zu Fuß statt. Im Rahmen der Veranstaltung werden verschiedene Maßnahmen besichtigt und erläutert. Die Veranstaltung dient zudem dem Austausch und der Vernetzung.

Natur- und Umweltschutz-Akademie NRW (NUA)

Regionalveranstaltung Klima in Weißwasser

Kommunen

Klimawandel in der Oberlausitz – Erfahren Sie mehr über das Klimaanpassungsgesetz in Sachsen, die Initiative Klimaschulen und die landesgesetzlichen Grundlagen der kommunalen Wärmeplanung. Es werden außerdem die Projekte RegioNet-WasserBoden und KompezKlima sowie deren Arbeit in den Strukturwandelregionen vorgestellt. Die Veranstaltung bietet die Gelegenheit, kommunale Bedürfnisse und Lösungsansätze zu diskutieren und sich über Anpassungsmaßnahmen zu informieren und auszutauschen.

Sächsisches Landesamt für Umwelt, Landwirtschaft und Geologie

Pilotschulung zu KlimA-Lok

Stadtentwicklung

Extreme Wetterereignisse verursachen immer wieder immense Sachschäden und bergen mitunter hohe gesundheitliche Risiken für die Bevölkerung. Daher ist die Stärkung der urbanen Resilienz in Kommunen zentral. Das Projekt ExTrass-V* zielte darauf ab, die Klimaresilienz in Städten und Gemeinden zu verbessern. Dafür wurde das webbasierte Tool KlimA-Lok zur Planung und Unterstützung der kommunalen Klimaresilienz gegenüber Starkregen und Hitze entwickelt. Es richtet sich an alle Gemeinden und Städte, und unterstützt sie dabei, die Stärken und Schwächen ihrer Anpassung ganz konkret zu ermitteln und darauf aufbauend ihre Resilienz gegenüber diesen extremen Wetterereignissen zu verbessern.

In dieser kostenfreien Pilotschulung wird auf verständliche Weise das Tool und dessen fünf Module vorgestellt, und an Hand von einfachen Beispielen und Übungen den Teilnehmenden nähergebracht.

Projekt ExTrass

Fachforum: Gewässer im Klimawandel - Grundwasser

Starkregen

Wasser ist ein elementares Gut und zugleich restriktive Ressource insbesondere im Kontext des erstarkenden Klimawandels. Daher ist es von maßgeblicher Bedeutung, an dieser Stelle intensive Bemühungen voranzutreiben und zeitnah ganzheitliche Lösungsansätze zum Klimaschutz und zur Klimaanpassung vorzunehmen. 
Deshalb sind die Schwerpunkte dieses hybriden Fachforums die klimawandelinduzierten Grundwasserschwankungen, ihre Folgen für die Wasserwirtschaft, die Landwirtschaft und die Trinkwasserverfügbarkeit. Das ab 2024 jährlich stattfindende Fachforum wird außerdem aktuelle Strategien zur Prävention und Reduzierung von klimawandelinduzierten Auswirkungen auf unsere Gewässer sowie Best-Practice-Maßnahmen zu einem den Klimawandel berücksichtigenden Gewässerschutz vorstellen.

Natur- und Umweltschutz-Akademie NRW (NUA)

2. Bundeskongress "Tag der Regionen"

Naturbasierte Lösungen der Klimaanpassung

Der Bundeskongress "Tag der Regionen" geht vom 27. bis 29. Mai 2024 in die zweite Runde und widmet sich dem Thema "Fläche unter Druck – Interessenkonflikte planvoll lösen". 

Auf dem 2. Bundeskongress stehen die steigenden Nutzungsansprüche und die unterschiedlichen Entwicklungsvorstellungen einzelner Fachpolitiken wie Energie, Umwelt, Wohnen, Wirtschaft und insbesondere Landwirtschaft, Siedlung oder Mobilität an die vorhandene Fläche im Mittelpunkt. Ob in städtischen Zentren oder ländlichen Gebieten – der Wettbewerb um Flächen ist intensiver geworden.
Der Kongress bietet Gästen aus Politik, Verwaltung, Wissenschaft und Praxis eine Plattform, um Ideen auszutauschen, innovative Lösungen zu diskutieren und Best Practices zu teilen. Vielfältige Formate wie Keynotes, Diskussionsrunden, eine Ausstellung und Exkursionen in und um Pforzheim schaffen Raum für Information, Diskussion, Partizipation, Austausch und Vernetzung. 

Bundesministerium für Wohnen, Stadtentwicklung und Bauwesen

ZKA Spotlight: Klimaanpassung im öffentlichen Raum - (Um-)Gestaltung von Verkehrsräumen

Wassersensible Stadtgestaltung

  • Welche innovativen Anpassungsmaßnahmen lassen sich in Verkehrsräumen realisieren? 
  • Auf welche Herausforderung gilt es zu reagieren und was sind entscheidende Erfolgsfaktoren?
  • Welche Bedeutung besitzen Reallabore und temporäre Nutzungen?

ZKA Moderation: Robert Böhnke (Zentrum KlimaAnpassung)
Referentin: Amelie Möller (Stadt Göttingen)
Zielgruppen: Kommunalverwaltung, Klimaschutzmanager*innen, Klimaanpassungsmanager*innen

Mittwoch, 12.06.2024, 10.00 - 11.30 Uhr, online (WebEx)

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Das Spotlight findet über die Online-Konferenzlösungen Zoom, Webex oder Teams statt. Mit einer Teilnahme an unseren Online-Besprechungen stimmen Sie sowohl den Datenschutzerklärungen der Softwareanbieter als auch den unter Absatz IX und X beschriebenen Richtlinien unserer Datenschutzerklärung zu. Rechtsgrundlage für die Datenverarbeitung ist Art. 6 Abs. 1 S. 1 Bst. a) (Einwilligung).

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Natürlich resilient: Naturbasierte Lösungen in kommunalen Klimaanpassungskonzepten verankern

Naturbasierte Lösungen der Klimaanpassung

Zahlreiche Kommunen in Deutschland haben bereits Klimaanpassungskonzepte verabschiedet, um nachhaltig und langfristig Klimawandelfolgen zu adressieren. Einige dieser Konzepte enthalten auch naturbasierte Lösungen, wie multifunktionale Grünflächen oder Gebäudebegrünungen, welche im Rahmen einer wasserbewussten Stadtentwicklung eine Pufferwirkung bei Starkregenereignissen oder Kühlwirkung in dichtbebauten Innenstädten erzielen können. Neben der Klimaanpassung können solche naturbasierten Lösungen weitere Vorteile bieten, wie z.B. die Förderung von Biodiversität. 

Doch wie lassen sich entsprechende naturbasierte Maßnahmen sinnvoll in Klimaanpassungskonzepte integrieren? Welche Chancen bietet eine Integration und welche Herausforderungen bestehen hierbei in der Praxis? 

Diese und weitere Fragen sollen in diesem Webinar gemeinsam mit den Teilnehmenden und Referent*innen aus Wissenschaft, kommunaler Praxis und Beratung diskutiert werden. Für das Zentrum KlimaAnpassung referiert Betül Türkeri zum Thema Möglichkeiten und Herausforderungen von Klimaanpassungskonzepten.

Umweltbundesamt (UBA)

Transferwerkstatt: Öffentliche Räume in Innenstädten und Zentren – klimafreundlich und attraktiv gestalten

Naturbasierte Lösungen der Klimaanpassung

Am 17. und 18. April 2024 findet in Aachen die Transferwerkstatt des Städtebauförderungsprogramms "Lebendige Zentren – Erhalt und Entwicklung der Stadt- und Ortskerne" zum Thema "Öffentliche Räume in Innenstädten und Zentren – klimafreundlich und attraktiv gestalten" statt.

Die nachhaltige Gestaltung von Plätzen, Straßen, Wegen und Parks spielt eine entscheidende Rolle für die Lebensqualität in unseren Städten. Jedoch stehen die Kommunen bei der Gestaltung öffentlicher Räume vor besonderen Herausforderungen. So beeinträchtigen die hohe Versiegelung von Straßen und Plätzen, mangelnde Versickerungsmöglichkeiten und fehlende Retentionsflächen nicht nur die Attraktivität öffentlicher Grün- und Freiflächen, sondern erhöhen auch die Anfälligkeit der Innenstädte für Hitze und Dürre sowie für Starkregenereignisse. Auch Nutzungskonkurrenzen und die Über- bzw. Unternutzung von Freiräumen sind in Innenstädten ein wichtiges Thema.

Ziel der Transferwerkstatt ist es, innovative und praxiserprobte Ansätze vorzustellen und zu diskutieren, die eine multifunktionale, attraktive, klimaresiliente und für alle Bürger*innen zugängliche Gestaltung urbaner Freiräume ermöglichen.

Bundesministerium für Wohnen, Stadtentwicklung und Bauwesen

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