Unternehmen für Natürlichen Klimaschutz – Teil 1: Betriebsgelände und Wohnquartiere naturnah gestalten und fördern lassen

Fassadenbegrünung

Versiegelte Siedlungsflächen, einschließlich Firmengelände, bieten oft keinen ökologischen Wert, könnten aber durch Entsiegelung und Renaturierung in naturnahe Biotope umgewandelt werden. Eine dezentrale Regenwasserbewirtschaftung und effiziente Wassernutzung auf Unternehmensgeländen könnten ebenfalls positive Auswirkungen auf Mensch, Natur und Klima haben. Die KNK-Seminarreihe zeigt praxisnahe Beispiele und stellt das "KfW-Umweltprogramm" als Fördermöglichkeit für Unternehmen im Rahmen des Aktionsprogramms Natürlicher Klimaschutz vor.

  • Termin: 04.09.2024, 09:15 - 12:00 Uhr
  • Ort: online

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Kompetenzzentrum Natürlicher Klimaschutz (KNK)

„Kleine coole Typen!“ – 2. Vernetzungskonferenz „Kleinstädte im Klimawandel“

Planen & Bauen

Viele Kleinstädte spüren die Auswirkungen des Klimawandels wie Starkregen, Hitze, Überschwemmungen und Dürren schon heute. Eine Anpassung an die Folgen des Klimawandels ist zwingend notwendig, die Wege dorthin sind vielfältig. Dabei müssen die Räder nicht immer wieder neu erfunden werden, vielmehr können Akteur*innen der kleinstädtischen Klimaanpassung über-, mit- und voneinander lernen. 
Diesen Austausch wollen wir mit „Kleine coole Typen! Vorbilder, Wissen und Vernetzung für Kleinstädte im Klimawandel“ weiter fördern: Mit ca. 60 Teilnehmenden aus Praxis und Forschung möchten wir unterschiedliche Kleinstadttypen, Herausforderungen und Möglichkeiten für Klimaanpassungsprozesse diskutieren. Dabei wollen wir unterschiedliche Themen und Vernetzungsoptionen beleuchten. Thematische Schwerpunkte sind dabei u.a.

  • Integrierte Umsetzung von Klimawandelanpassung und Klimaschutz
  • Einbindung stiller und vulnerabler Gruppen bei Klimawandelanpassungsprozessen
  • Naturbasierten Lösungen für Klimawandelanpassung 
  • Klimawandelanpassung und Gesundheit

Die Vernetzungskonferenz findet in Anknüpfung an die erste Netzwerkkonferenz von „Kleinstädte im Klimawandel“ (März 2023) statt. „Kleinstädte im Klimawandel“ ist ein bundesweites Netzwerk, das lokale und überregionale Akteur*innen rund um die Themen Kleinstadt und Klimafolgenanpassung zusammenbringt. Das Netzwerk wurde im Rahmen des BMBF-Verbundprojekts „GoingVis – Mit kühlem Kopf in heiße Zeiten!“ (https://www.goingvis.de/) ins Leben gerufen. 

 

 

Veranstalterlogo GoingVis

Stadtnatur vor der eigenen Haustür – Klimaanpassung und Biodiversität in der eigenen Nachbarschaft fördern

Fassadenbegrünung

Die extremen Wetterereignisse der letzten Jahre, wie Dürren und Hochwasser, haben deutlich gemacht, dass auch Deutschland Maßnahmen zur Anpassung an den Klimawandel ergreifen muss. Naturbasierte Lösungen, wie Stadtparks, Gründächer oder Flussrenaturierungen, bieten hierfür geeignete Ansätze. Während sich Kommunen oft auf großflächige Projekte konzentrieren, können Bürger*innen mit gezielten Maßnahmen auf kleineren öffentlichen Flächen zur Verbesserung des Stadtklimas beitragen.

Das Webinar soll anhand von Begrünungsprojekten durch Bürger*innen im öffentlichen Raum Einblicke in die Umsetzung naturbasierter Lösungen geben. Es zeigt Interessierten, wie sie gemeinschaftlich den Klimawandel in ihren Nachbarschaften bekämpfen können. Ziel ist es, nicht nur zu informieren, sondern auch zu inspirieren und den Stadtbewohner*innen erste Werkzeuge an die Hand zu geben, um in ihren eigenen Vierteln aktiv zu werden.

  • Termin: 31.07.2024, 17:00 – 18:30 Uhr
  • Ort: online

Zum Programm und zur Anmeldung.

Unabhängiges Institut für Umweltfragen (UfU)

Online-Seminar: Regenwasser sinnvoll nutzen

Klimaresiliente Stadt

Wetterextreme durch die Klimaveränderung sind längst auch bei uns angekommen. Für die Sommermonate gehen Fachleute von vermehrten Starkregentagen oder längeren Trockenperioden aus. Es wird also Zeiten geben mit zu viel Wasser und Phasen mit zu wenig Wasser. Da Pflanzen, Gärten und Teiche aber gerade in Trockenzeiten gewässert werden müssen, bietet es sich an, Regenwasser zu sammeln, um es während der trockenen Phasen nutzen zu können.

Wie Grundstückseigentümer*innen Regenwasser im Garten sinnvoll nutzen können, zeigt Hanna Vitz, Expertin für Regenwasserbewirtschaftung im Projekt KluGe: Anpassung an die Folgen des Klimawandels und umweltbewusste Grundstücksentwässerung und Abwasserentsorgung der Verbraucherzentrale NRW,  in einem Online-Seminar für Ratsuchende.

Verbraucherzentrale NRW e.V.

ZKA Spotlight: Integrierte Stadtentwicklungskonzepte - Informelle Instrumente für die Klimaanpassung nutzen

Wassersensible Stadtgestaltung

Praxiseinblick: INSEK Chemnitz 2035 (Stadtplanungsamt Chemnitz) 

  • Wie lassen sich INSEK als informelle Instrumente für die Klimaanpassung einsetzen? 
  • Wie können Klimaanpassungsbelange mit stadtplanerischen Anforderungen verknüpft werden? 
  • Welche Bedeutung besitzen INSEK für die formelle Planung? 
  • Wie kann ein politischer Beschluss erreicht werden?

Externe Referentinnen: Simone Sippel & Elisa Wolf (Stadt Chemnitz) 
ZKA Moderation: Vera Engelmann (Zentrum KlimaAnpassung)
Zielgruppen: Kommunalverwaltung, Klimaschutzmanager*innen, Klimaanpassungsmanager*innen

Mittwoch, 14.08.2024, 10.00 - 11.30 Uhr, online (Zoom) 

Hinweis: falls Sie sich für mehrere Termine auf einmal registrieren möchten, können Sie das Formular auf der Übersichtsseite zu den ZKA Spotlights verwenden!

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Das Spotlight findet über die Online-Konferenzlösungen Zoom, Webex oder Teams statt. Mit einer Teilnahme an unseren Online-Besprechungen stimmen Sie sowohl den Datenschutzerklärungen der Softwareanbieter als auch den unter Absatz IX und X beschriebenen Richtlinien unserer Datenschutzerklärung zu. Rechtsgrundlage für die Datenverarbeitung ist Art. 6 Abs. 1 S. 1 Bst. a) (Einwilligung).

Wir möchten in Kontakt bleiben – Sie auch?

Gerne möchten wir Sie im Rahmen unserer Arbeit auf passende Veranstaltungen hinweisen und Sie für weiterführende ZKA-Aktivitäten (z. B. Inputs für unseren Podcast, Referent*in für ZKA-Veranstaltungen, Newsletterbeiträge o.ä.) ansprechen. Eine Datenverarbeitung erfolgt nur zu den genannten Zwecken und auf Grundlage von Art. 6 Abs. 1 lit. a DSGVO. Eine weitergehende Datenverarbeitung ist ausgeschlossen. Dieses Einverständnis ist optional und kann jederzeit widerrufen werden.

Kongress Städtebaulicher Denkmalschutz „Beständig im Wandel – Historische Quartiere an den Klimawandel anpassen“

Klimaresiliente Stadt

Am 03. und 04.09.2024 findet der Kongress Städtebaulicher Denkmalschutz „Beständig im Wandel – Historische Quartiere an den Klimawandel anpassen“ in Coburg statt. Die Veranstaltung richtet sich an alle Interessierten aus Praxis, Verwaltung, Politik, Wissenschaft und Zivilgesellschaft. 

Der Kongress bietet Impulsvorträge, Erkenntnisse aus Wissenschaft und kommunaler Praxis sowie den Austausch in Arbeitsgruppen rund um die Anpassungserfordernisse historischer Stadtkerne und Quartiere an die Folgen des Klimawandels. Die besonderen Herausforderungen und Lösungsansätze für Maßnahmen in historischen Stadtquartieren stehen im Mittelpunkt der Diskussionen. Ausgehend vom baukulturellen Bestand werden aktuelle Beispiele aus der kommunalen Praxis in den folgenden vier Schwerpunktthemen präsentiert und diskutiert: Ganzheitliche Ansätze zur Risikovorsorge, neue Akteure und neue Kooperationen, Qualitäten durch blau-grüne Infrastruktur im öffentlichen Raum, klimasensible Straßen und Plätze.

Bundesministerium für Wohnen, Stadtentwicklung und Bauwesen

Lebendige Gewässer im Herbst - Die Lenneauen

Entsiegelung

Im Zuge der Renaturierungsmaßnahmen der Lenne seit 2019 wurde der Fluss auf eine Breite von bis zu 100 Metern aufgeweitet. Es wurde der gesamte geomorphologische Formenschatz angelegt bzw. initialisiert. Der erste Bauabschnitt, etwa 800 Meter lang, wurde Anfang 2021 fertiggestellt. Im Februar 2022 ist auch der zweite Bauabschnitt abgeschlossen worden, sodass derzeit auf einer Fließlänge von 1,5 Kilometern eine renaturierte Flussauenlandschaft vorliegt. Der dritte Bauabschnitt mit knapp einem Kilometer Länge wird seit Juli 2023 umgesetzt.

Die Exkursion führt entlang der Lenneaue und findet zu Fuß statt. Im Rahmen der Veranstaltung werden verschiedene Maßnahmen besichtigt und erläutert. Die Veranstaltung dient zudem dem Austausch und der Vernetzung.

Natur- und Umweltschutz-Akademie NRW (NUA)

Regionalveranstaltung Klima in Weißwasser

Klimaresiliente Stadt

Klimawandel in der Oberlausitz – Erfahren Sie mehr über das Klimaanpassungsgesetz in Sachsen, die Initiative Klimaschulen und die landesgesetzlichen Grundlagen der kommunalen Wärmeplanung. Es werden außerdem die Projekte RegioNet-WasserBoden und KompezKlima sowie deren Arbeit in den Strukturwandelregionen vorgestellt. Die Veranstaltung bietet die Gelegenheit, kommunale Bedürfnisse und Lösungsansätze zu diskutieren und sich über Anpassungsmaßnahmen zu informieren und auszutauschen.

Sächsisches Landesamt für Umwelt, Landwirtschaft und Geologie

Pilotschulung zu KlimA-Lok

Stadtentwicklung

Extreme Wetterereignisse verursachen immer wieder immense Sachschäden und bergen mitunter hohe gesundheitliche Risiken für die Bevölkerung. Daher ist die Stärkung der urbanen Resilienz in Kommunen zentral. Das Projekt ExTrass-V* zielte darauf ab, die Klimaresilienz in Städten und Gemeinden zu verbessern. Dafür wurde das webbasierte Tool KlimA-Lok zur Planung und Unterstützung der kommunalen Klimaresilienz gegenüber Starkregen und Hitze entwickelt. Es richtet sich an alle Gemeinden und Städte, und unterstützt sie dabei, die Stärken und Schwächen ihrer Anpassung ganz konkret zu ermitteln und darauf aufbauend ihre Resilienz gegenüber diesen extremen Wetterereignissen zu verbessern.

In dieser kostenfreien Pilotschulung wird auf verständliche Weise das Tool und dessen fünf Module vorgestellt, und an Hand von einfachen Beispielen und Übungen den Teilnehmenden nähergebracht.

Projekt ExTrass

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