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  • Bundesumweltministerin präsentiert Sofortprogramm Klimaanpassung

    24.03.2022

    Die Bundesumweltministerin Steffi Lemke präsentierte im Rahmen der ersten Vernetzungskonferenz des Zentrum KlimaAnpassung, im Auftrag des Bundesministeriums für Umwelt, Naturschutz, nukleare Sicherheit und Verbraucherschutz (BMUV), ein Sofortprogramm für Maßnahmen zur Anpassung an den Klimawandel. Im Fokus des Programms steht die Unterstützung von Kommunen durch den Ausbau von Förderprogrammen und Kompetenzaufbau, durch passgenaue Beratung vor Ort und bessere Ausbildung von lokalen Expertinnen und Experten sowie die Sensibilisierung und Aufklärung von Bürger*innen.

    Zu den ausgewählten Maßnahmen zählen:

    • Bessere Klimavorsorge durch  Förderung von rund 100 lokalen Anpassungsmanager*innen zur Anpassung an den Klimawandel in Kommunen.
    • Kompetenzausbau in strukturschwachen Regionen
    • Mentoring-Programm für Klimaanpassungsmanager*innen.
    • Das Förderprogramm „Klimaanpassung in sozialen Einrichtungen“ wird als neues Regelprogramm des BMUV geführt.
    • Besserer Schutz vor Hitze durch Hitzeaktionspläne.
    • Klimaanpassungs-Kommunikation für Bürger*innen

     

    Die Informationen zum Sofortprogramm stehen auf der Website des BMUV zum Download bereit. 

    Die angekündigte Woche der Klimaanpassung findet im September 2022 statt und endet mit der Preisverleihung "Blauer Kompass" am 16. Setpember 2022. Das Programm wird in Kürze auf dieser Website veröffentlicht. 

  • ZKA Vernetzungskonferenz am 24. und 25. März

    18.03.2022

    Das Zentrum KlimaAnpassung berät, vernetzt und gestaltet – und unterstützt so Kommunen und soziale Einrichtungen dabei, sich besser an den Klimawandel anzupassen. Das Zentrum KlimaAnpassung startete im Juli 2021. Nun findet die erste Vernetzungskonferenz am 24. und 25. März 2022 statt: „Kommunale Klimaanpassung im Dialog“. Eröffnet wird die Konferenz von der Bundesministerin Steffi Lemke, die zunächst einen Überblick über die aktuelle Anpassungspolitik geben wird.

    Der erste öffentliche Tag gibt kommunalen Vertreter*innen und weiteren Akteuren*Akteurinnen im Bereich Klimaanpassung die Gelegenheit zu Wissensvermittlung, Vernetzung und Austausch über die Entwicklung und Umsetzung von Maßnahmen zur Klimaanpassung und Vorsorge in den Kommunen. Der zweite Tag richtet sich ausschließlich an die Vertreter*innen der Kommunen wie Klimaanpassungsmanager*innen und ist nicht öffentlich. Kollegialer Austausch und Vernetzung stehen hier im Mittelpunkt. Durch thematische Online-Exkursionen, Solution Labs und Vernetzungsangebote werden konkrete Bedarfe der Kommunen angesprochen.

    Melden Sie sich hier zu der Vernetzungskonferenz an.

  • ARD Thementag Wasser

    16.03.2022

    Kurz vor dem Weltwassertag möchte die ARD mit einem Thementag das Bewusstsein für das Medium Wasser und den sorgsameren Umgang mit dieser Ressource bzw. der aquatischen Umwelt fördern. Im Anschluss an den Spielfilm „Bis zum letzten Tropfen“ wird eine Dokumentation zu den Wasserproblemen global und in Deutschland ausgestrahlt.

    Weitere Infos gibt es hier sowie hier.

     

  • Bewerbungsfirst für den Blauen Kompass bis zum 01.04. verlängert!

    16.03.2022

    Die Bewerbungsfrist für den Blauen Kompass wurde bis zum Freitag, den 01.04. verlängert – damit können Sie sich in den nächsten zwei Wochen noch mit Ihrem Projekt bewerben.

    Des Weiteren wurde die Jury bekannt gegeben: Das achtköpfige Entscheidungsorgan setzt sich aus VertreterInnen des BMUV, des UBA, der Kommunalen Spitzenverbände sowie aus Wirtschaft, Forschung und Ehrenamt zusammen:

    • Christian Kühn, Parlamentarischer Staatssekretär im BMUV.
    • Prof. Dr. Dirk Messner, Präsident des UBA
    • Prof. Dr. Andrea Heilmann, Mitglied des Klimawandelbeirats Sachsen-Anhalt sowie ständiges Jurymitglied seit 2016
    • Dipl.-Ing. Nadine Steinbach, Bereichsleiterin für Umweltpolitik, Wasser und Abwasser beim Verband Kommunaler Unternehmen und ebenfalls ständiges Jurymitglied seit 2016.
    • Dr. Cornelia Lawrenz, Geschäftsführerin der Stiftung Technisches Hilfswerk.
    • Carel Mohn, Chefredaktuer von klimafakten.de
    • Annika Roth, Vorstandsmitglied des Verbands Klimaschutz-Unternehmen e.V.
    • Tim Bagner, Referent für Energie-, Wasser- und Abfallpolitik beim Deutschen Städtetag.

    Mehr Informationen zum Blauen Kompass finden Sie hier.

  • Neuer IPCC-Teilbericht veröffentlicht

    28.02.2022

    Das Zeitfenster für eine klimaresiliente Welt schließt sich – der zweite Teil des sechsten Sachstandsberichtes der IPCC zieht ernüchternde Bilanz.

    Der Weltklimarat (IPCC) hat am Montag, den 28.02. 2022, den zweiten Teil seines sechsten Sachstandsberichts vorgestellt, der sich mit den Folgen des Klimawandels für Mensch und Natur befasst. Besonderes Augenmerk legt der Bericht auf Anpassungsmaßnahmen, wie etwa gegen Hitzerisiken in den Städten. Der Bericht stellt mit „hoher Sicherheit“ fest, dass der Klimawandel durch häufigere und intensivere Hitzeextreme, durch Starkregen, Dürren und Brände tiefgreifende Auswirkungen auf Ökosysteme, Menschen, Siedlungen und Infrastruktur hat. Auch Korallenbleichen und das Absterben von Bäumen in Dürren sind mit hoher Sicherheit auf den Klimawandel zurückzuführen.

    Für den Erhalt einer lebenswerten Erde müsse die Weltgemeinschaft dringend handeln. Der Zeitraum ist begrenzt, und schnelles und transformatives Handeln ist notwendig, denn laut dem neuen Teilbericht sind schon heute 3,6 Milliarden Menschen direkt vom Klimawandel betroffen.

    Hier geht es zum neuen Teilbericht.

  • Nach Flutkatastrophe: Interreg Euregio Maas-Rhein startet Hochwasser Projektaufruf

    22.02.2022

    Die Hochwasserkatastrophe im Sommer 2021 hatte verheerende Auswirkungen. Nun stellt das Interreg Euregio Maas-Rhein (EMR) eine Fördersumme in Höhe von  6,9 Mio. € für die Projekte zum Thema Wassermanagement zur Verfügung. Der Aufruf zur Projekteinreichung richtet sich an zuständige, öffentliche Einrichtungen und Initiativen, die an grenzüberschreitendem Wassermanagement, Krisenmanagement und der Raumplanung zur Minderung des Hochwasserrisikos arbeiten. Unterstützt werden solche Projekte, in denen Partner über Grenzen hinweg zusammenarbeiten und damit die Krisensicherheit in der Programmregion stärken. 

    Der Sonderaufruf startete am 10. Februar und noch bis zum 15. März (12 Uhr) können Projekte zur Förderung eingereicht werden. 

    Weitere Informationen finden Sie auf der Webseite.

  • Das BMUV-Förderprogramm für nachhaltigen Strukturwandel in Braunkohlegebieten geht in die 2. Runde!

    21.02.2022

    Das BMUV-Förderprogramm für nachhaltigen Strukturwandel in Braunkohlegebieten geht in die 2. Runde!

    Das Bundesministerium für Umwelt, Naturschutz, nukleare Sicherheit und Verbraucherschutz (BMUV) unterstützt mit dem Förderprogramm "Kommunale Modellvorhaben zur Umsetzung der ökologischen Nachhaltigkeitsziele in Strukturwandelregionen“ (KoMoNa) die nachhaltige Strukturwandelpolitik in Braunkohlegebieten und stellt insgesamt 100 Millionen Euro als Fördermittel für Kommunen und andere lokale Akteure zur Verfügung.

    Bundesumweltministerin Steffi Lemke: „Der Strukturwandel stellt insbesondere die Braunkohlereviere vor große Herausforderungen. Die Politik ist gefordert, hierfür Lösungen zu finden. Mit dem Förderprogramm KoMoNa unterstützen wir Kommunen und die Menschen vor Ort dabei, diesen Wandel auf einen nachhaltigen, ökologischen und damit zukunftsfähigen Weg zu bringen und neue Chancen zu schaffen. Damit wollen wir gemeinsam die Lebensqualität und Attraktivität in den Regionen sichern und weiterentwickeln. Die große Resonanz auf den ersten Förderaufruf hat gezeigt, dass dies ein erfolgreicher Ansatz ist.“

    Das Förderprogramm KoMoNa richtet sich an Kommunen und andere kommunale Akteur*innen aus Regionen, die vom Kohleausstieg betroffen sind. Zu den ausgewählten Gebieten gehören das Lausitzer, das Mitteldeutsche und das Rheinische Revier. Die Reviere werden in ihrem Bestreben gestärkt, zu Pilotregionen zu werden, die auf vorbildliche Weise zu einer ökologisch nachhaltigen Entwicklung beitragen.

    KoMoNa fördert schwerpunktmäßig investive Maßnahmen wie beispielsweise die naturnahe Gestaltung von Flächen und Gewässern sowie die Entsiegelung von Flächen oder die Wiederherstellung der natürlichen Bodenfunktionen.

    Auch Projektideen im Sinne eines nachhaltigen Tourismus oder für mehr Umweltgerechtigkeit in Quartieren und Stadtteilen werden durch das Förderprogramm unterstützt. Neben investiven Projektideen fördert das BMUV auch konzeptionelle Maßnahmen, die dazu beitragen, die Deutsche Nachhaltigkeitsstrategie (DNS) umzusetzen. Hierzu gehören etwa kommunale Nachhaltigkeitskonzepte, Personalstellen für ein kommunales Nachhaltigkeitsmanagement, Projektideen zur Vernetzung und solche, die das bürgerschaftliche Engagement stärken. Des Weiteren können außerschulische Bildungs- und Kulturprojekte mit Fokus auf der Stärkung des Bewusstseins und Engagements von Jugendlichen ("Empowerment"), im Bereich Bürgerwissenschaft (Citizen Science) oder nachhaltigkeitsbezogene Wettbewerbe und Kampagnen gefördert werden.

    Kommunen, kommunale Zusammenschlüsse, Vereine, Stiftungen, Unternehmen, Hochschulen, Forschungseinrichtungen und andere Akteur*innen aus den drei Revieren können sich bis zum 15. Mai 2022 mit ihren Projektskizzen für die 2. Förderrunde bewerben. Ausgewählte vielversprechende Projektansätze werden dann im zweiten Schritt im Herbst 2022 zur Antragstellung aufgefordert. Der Start der bewilligten Projekte ist ab dem zweiten Quartal 2023 geplant. Über das Förderprogramm KoMoNa und die Ausarbeitung der Projektskizzen wird in zwei digitalen Informationsveranstaltungen am 22. Februar und am 1. März 2022 informiert.

    Weitere Informationen erhalten Sie auf der Internetseite der Projektträgerin Zukunft - Umwelt - Gesellschaft (ZUG), die mit der Orientierungsberatung und Betreuung von KoMoNa beauftragt ist.

    Das Bundesumweltministerium unterstützt bereits seit 2019 kommunale Projekte in Strukturwandelregionen bei dem Einstieg in einen langfristig umweltverträglichen Entwicklungspfad im Sinne der Deutschen Nachhaltigkeitsstrategie (DNS). KoMoNa ist in dem im Juli 2020 verabschiedeten Strukturstärkungsgesetz Kohleregionen verankert, das insgesamt eine Unterstützung in Höhe von 40 Milliarden Euro vorsieht. Im ersten Förderaufruf im Jahr 2021 wurden 69 Modellvorhaben ausgewählt.

    Diese werden aktuell mit einer Fördersumme von insgesamt rund 42 Millionen Euro vom BMUV bewilligt.

    Weitere Informationen:

    Informationen zum Förderprogramm KoMoNa bei der Projektträgerin ZUG

    Gesamtdeutsche Fördersystem für strukturschwache Regionen

    Kommunale Modellvorhaben zur Umsetzung der ökologischen Nachhaltigkeitsziele in Strukturwandelregionen (KoMoNa) 

    Nachhaltigkeit

    Deutsche Nachhaltigkeitsstrategie

  • Erklärfilm zur Klimawirkungs- und Risikoanalyse 2021

    24.01.2022

    Der neue Erklärfilm des Umweltbundesamtes zur Klimawirkungs- und Risikoanalyse 2021 für Deutschland zeigt anschaulich und eindrücklich, wie sich der Klimawandel künftig auf die Natur, den Alltag, unsere Lebensgrundlagen sowie auf Gesundheit und Wirtschaft auswirken wird. Die Fragestellungen, die Vorgehensweise sowie die Hauptergebnisse werden in circa vier Minuten verständlich präsentiert - schauen Sie rein!

     

  • Wettbewerb Blauer Kompass – gemeinsamer Preis von Bundesumweltministerium und Umweltbundesamt - gestartet

    19.01.2022

    Gesucht: die besten Projekte zur Klimavorsorge und Anpassung in Deutschland

    Der Bundespreis Blauer Kompass ist die höchste Auszeichnung in Deutschland, die für Projekte zur Vorsorge und Anpassung an die Folgen des Klimawandels vergeben wird. Das Bundesumweltministerium und das Umweltbundesamt suchen bis zum 25. März nach vorbildhaften Projekten zum Umgang mit den Folgen des Klimawandels.

    Ob klimaresiliente Produkt- und Fertigungskreisläufe, innovative Konzepte zum Umgang mit neuen Krankheitserregern und invasiven Arten, der klimaangepasste Einsatz von Pflanzenschutzmitteln, renaturierte Moore und Wälder oder naturbasierte Maßnahmen zur Starkregenvorsorge – gesucht werden innovative, wirksame und nachhaltige Lösungen für die Vorsorge und die Anpassung an die Folgen der globalen Erwärmung, wie Hitze, Dürre und Starkregen.

    Erstmals können sich in der Wettbewerbsrunde 2022 auch Kommunen um den Bundespreis bewerben, die so nun die bestehenden Kategorien aus privaten und kommunalen Unternehmen, Forschungs- und Bildungseinrichtungen sowie Verbänden und Stiftungen ergänzen.

    Eine Jury entscheidet

    Eine Jury, bestehend aus Expert*innen des Bundesumweltministeriums, des Umweltbundesamtes, den Kommunalen Spitzenverbänden sowie aus den Bereichen Wirtschaft, Forschung, dem Ehrenamt und der Klimakommunikation wählen im Juni 2022 fünf Projekte zur Auszeichnung aus.

    Darüber hinaus wird es einen Publikumspreis geben, der über ein Online-Voting ab dem 18. Mai 2022 ermittelt wird. Über die Tatenbank des Kompetenzzentrums Klimafolgen und Anpassung (am Umweltbundesamt) kann drei Wochen lang über ein Praxisbeispiel der Klimaanpassung abgestimmt werden.

    Die Auszeichnung ist mit einem Preisgeld in Höhe von 25.000,- Euro für jeden der fünf Preisträger dotiert.

    Die feierliche Preisübergabe findet am 16. September 2022 im Bundesumweltministerium in Berlin statt. Die ausgezeichneten Projekte werden über einen eigens zu diesem Zecke produzierten Video präsentiert. Zudem erhalten sie Unterstützung bei einer bundesweiten Presse- und Öffentlichkeitsarbeit.

    Die Bewerbungskriterien finden sich auf der Website des Umweltbundesamtes hierüber können auch die Bewerbungsunterlagen eingereicht werden.

    Unterstützung bei der Bewerbung erhalten Sie auch im Rahmen einer Online-Sprechstunde des Zentrums KlimaAnpassung, die am 3. März 2022 stattfindet.

     

     

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