2. Bundeskongress "Tag der Regionen"

Naturbasierte Lösungen der Klimaanpassung

Der Bundeskongress "Tag der Regionen" geht vom 27. bis 29. Mai 2024 in die zweite Runde und widmet sich dem Thema "Fläche unter Druck – Interessenkonflikte planvoll lösen". 

Auf dem 2. Bundeskongress stehen die steigenden Nutzungsansprüche und die unterschiedlichen Entwicklungsvorstellungen einzelner Fachpolitiken wie Energie, Umwelt, Wohnen, Wirtschaft und insbesondere Landwirtschaft, Siedlung oder Mobilität an die vorhandene Fläche im Mittelpunkt. Ob in städtischen Zentren oder ländlichen Gebieten – der Wettbewerb um Flächen ist intensiver geworden.
Der Kongress bietet Gästen aus Politik, Verwaltung, Wissenschaft und Praxis eine Plattform, um Ideen auszutauschen, innovative Lösungen zu diskutieren und Best Practices zu teilen. Vielfältige Formate wie Keynotes, Diskussionsrunden, eine Ausstellung und Exkursionen in und um Pforzheim schaffen Raum für Information, Diskussion, Partizipation, Austausch und Vernetzung. 

Bundesministerium für Wohnen, Stadtentwicklung und Bauwesen

Natürlich resilient: Naturbasierte Lösungen in kommunalen Klimaanpassungskonzepten verankern

Naturbasierte Lösungen der Klimaanpassung

Zahlreiche Kommunen in Deutschland haben bereits Klimaanpassungskonzepte verabschiedet, um nachhaltig und langfristig Klimawandelfolgen zu adressieren. Einige dieser Konzepte enthalten auch naturbasierte Lösungen, wie multifunktionale Grünflächen oder Gebäudebegrünungen, welche im Rahmen einer wasserbewussten Stadtentwicklung eine Pufferwirkung bei Starkregenereignissen oder Kühlwirkung in dichtbebauten Innenstädten erzielen können. Neben der Klimaanpassung können solche naturbasierten Lösungen weitere Vorteile bieten, wie z.B. die Förderung von Biodiversität. 

Doch wie lassen sich entsprechende naturbasierte Maßnahmen sinnvoll in Klimaanpassungskonzepte integrieren? Welche Chancen bietet eine Integration und welche Herausforderungen bestehen hierbei in der Praxis? 

Diese und weitere Fragen sollen in diesem Webinar gemeinsam mit den Teilnehmenden und Referent*innen aus Wissenschaft, kommunaler Praxis und Beratung diskutiert werden. Für das Zentrum KlimaAnpassung referiert Betül Türkeri zum Thema Möglichkeiten und Herausforderungen von Klimaanpassungskonzepten.

Umweltbundesamt (UBA)

Transferwerkstatt: Öffentliche Räume in Innenstädten und Zentren – klimafreundlich und attraktiv gestalten

Naturbasierte Lösungen der Klimaanpassung

Am 17. und 18. April 2024 findet in Aachen die Transferwerkstatt des Städtebauförderungsprogramms "Lebendige Zentren – Erhalt und Entwicklung der Stadt- und Ortskerne" zum Thema "Öffentliche Räume in Innenstädten und Zentren – klimafreundlich und attraktiv gestalten" statt.

Die nachhaltige Gestaltung von Plätzen, Straßen, Wegen und Parks spielt eine entscheidende Rolle für die Lebensqualität in unseren Städten. Jedoch stehen die Kommunen bei der Gestaltung öffentlicher Räume vor besonderen Herausforderungen. So beeinträchtigen die hohe Versiegelung von Straßen und Plätzen, mangelnde Versickerungsmöglichkeiten und fehlende Retentionsflächen nicht nur die Attraktivität öffentlicher Grün- und Freiflächen, sondern erhöhen auch die Anfälligkeit der Innenstädte für Hitze und Dürre sowie für Starkregenereignisse. Auch Nutzungskonkurrenzen und die Über- bzw. Unternutzung von Freiräumen sind in Innenstädten ein wichtiges Thema.

Ziel der Transferwerkstatt ist es, innovative und praxiserprobte Ansätze vorzustellen und zu diskutieren, die eine multifunktionale, attraktive, klimaresiliente und für alle Bürger*innen zugängliche Gestaltung urbaner Freiräume ermöglichen.

Bundesministerium für Wohnen, Stadtentwicklung und Bauwesen

Potenziale für den Natürlichen Klimaschutz in Kommunen – Teil 3: Naturnahes Grünflächenmanagement

Naturbasierte Lösungen der Klimaanpassung

Naturnahes Grünflächenmanagement in Städten und Gemeinden ist ein Schwerpunkt des Aktionsprogramms Natürlicher Klimaschutz. Erreicht werden kann dies u.a. durch den Einsatz insektenfreundlicher Mähtechnik, die Anlage und Förderung von Wildblumenwiesen oder den Einsatz bestäuberfreundlicher Pflanz- und Gehölzarten. So können urbane Grünflächen sowohl dazu beitragen, das städtische Lokalklima zu verbessern und Kohlenstoff zu binden, als auch notwendigen Raum für biologische Vielfalt und menschliche Erholung zu bieten.

Expert*innen werden in diesem Seminar Einblicke geben, wie gute Planung von naturnahem Grünflächenmanagement aussehen kann und wie sich eine solche Vorgehensweise in der Praxis umsetzen lässt. Auch ein Überblick über geeignete technische Geräte wird Bestandteil des Seminars sein ebenso wie die Vorstellung der aktuellen Fördermöglichkeiten im Aktionsprogramm Natürlicher Klimaschutz (Förderangebot 444 der KfW).

Kompetenzzentrum Natürlicher Klimaschutz (KNK)

Potenziale für den Natürlichen Klimaschutz in Kommunen – Teil 2: Stadtbäume

Naturbasierte Lösungen der Klimaanpassung

Mithilfe des Aktionsprogramms Natürlicher Klimaschutz sollen deutschlandweit 150.000 neue Bäume gepflanzt werden und zahlreiche kommunale Straßen- und Stadtbaumkonzepte entstehen. Bestandsbäume können durch eine nachträgliche Standortoptimierung, z.B. durch Baumscheibenerweiterung, Bodenlockerung und Substrataustausch, langfristig geschützt werden. In Städten und Gemeinden wird dadurch nicht nur die Bindung von Kohlenstoff unterstützt, sondern es werden auch Synergien zur Förderung von Biodiversität sowie zur Klimafolgenanpassung erzeugt.

Expert*innen berichten im Rahmen dieses Online-Seminars von ihren Erfahrungen und Erfolgen bei der Planung, Pflanzung und Standortverbesserung von Straßen- und Stadtbäumen. Zudem wird diskutiert, ob urbane Wälder einen Beitrag zur ökologischen Stadtentwicklung leisten können. Vorab wird das aktuelle nationale KfW-Förderprogramm für Kommunen erläutert.

Kompetenzzentrum Natürlicher Klimaschutz (KNK)

Klimaanpassung selbstgemacht - Naturbasierte Lösungen für die Nachbarschaft

Naturbasierte Lösungen der Klimaanpassung

Die Dürren und Hochwasser der letzten Jahre haben gezeigt, dass auch Deutschland sich bereits an den Klimawandel anpassen muss. Naturbasierte Lösungen, wie Stadtparks, Gründächer oder Flussrenaturierungen, stellen hierfür ein Mittel dar. Während sich Kommunen oftmals auf großflächige Maßnahmen in diesem Bereich konzentrieren, können Bürger*innen mit gezielten Maßnahmen auf kleineren Flächen einen Beitrag für das Stadtklima leisten.

Dieses Webinar bietet erste Einblicke in die Umsetzung naturbasierter Lösungen und will Interessierten aufzeigen, wie sie den Klimawandel in ihren Nachbarschaften gemeinschaftlich bekämpfen können. Anhand von drei konkreten Fallbeispielen wird demonstriert, wie naturbasierte Lösungen aktiv in lokalen Umfeldern eingebunden werden können. Ziel ist es nicht nur zu informieren, sondern zu inspirieren und interessierten Stadtbewohner*innen erste Werkzeuge an die Hand zu geben, um in ihren eigenen Vierteln aktiv zu werden.

Unabhängiges Institut für Umweltfragen (UfU)

Online-Seminarreihe "Klimaanpassung: Jetzt wird es konkret!": Freiraum- und Gestaltungssatzungen als Instrument für mehr Klimaresilienz in hessischen Städten

Naturbasierte Lösungen der Klimaanpassung

Besonders notwendig sind Klimaanpassungsmaßnahmen in verdichteten Innenstädten oder Ortskernen. Denn dort haben sowohl sommerliche Hitze als auch Starkregenfällen ein großes Schadenspotenzial. Aber wie gelingt es den Bestand klimafit zu machen? In diesem Seminar werden anhand des Leitfadens „Kommunale Gestaltungssatzung zur Klimaanpassung im Siedlungsbereich- Praxisleitfaden am Beispiel von Frankfurt am Main“ die Möglichkeiten und Wege aufgezeigt, wie Kommunen eine Gestaltungssatzung für mehr Klimaresilienz nutzen können.

Hessisches Landesamt für Naturschutz, Umwelt und Geologie

Naturbasierte CO2-Senken (Moore): Veranstaltung in der Reihe "Naturbasierte Ansätze für Klimaschutz und Klimaanpassung"

Naturbasierte Lösungen der Klimaanpassung

In Mooren entstanden im Laufe von Jahrtausenden bedeutende Kohlenstofflager. Für Deutschland wird davon ausgegangen, dass in Mooren auf 4 Prozent der Landesfläche genau so viel Kohlenstoff gespeichert ist wie in den Wäldern auf 30 Prozent. Darüber hinaus bieten Moore Lebensräume für oft hochgradig angepasste Pflanzen und Tiere. Dramatische Folgen für die Moorstandorte haben menschliche Eingriffe wie Entwässerung, weil dann der Torfboden mineralisiert: klimaschädliches CO2 und Lachgas entweichen.

Kerninhalte dieser Veranstaltung betreffen die Funktionalität von Mooren, klimaschädliche Wirkung degradierter Moorstandorte und das Umdenken in der Bewirtschaftung von Moorstandorten. Es wird außerdem eine Exkursion zum Best Practice Beispiel Pfrunger Burgweiler Ried geben.

Akademie für Natur- und Umweltschutz Baden-Württemberg

Wasserrückhaltung und Renaturierung – Exkursion zur Flusspark Neckaraue Tübingen

Naturbasierte Lösungen der Klimaanpassung

In diesem Seminar geht es um die Verbindung von Hochwasserschutz, Fluss- und Uferrenaturierung, Biodiversität sowie Naturerleben im urbanen Raum. In den Zeiten des Klimawandels können Flüsse Niedrigwasser führen oder sie schwellen bei Starkregenfällen besonders an. Daher stehen Städte an Flüssen vor der Herausforderung, Risiken für die Bevölkerung, aber auch den Naturraum und die Infrastruktur zu minimieren und Klimaanpassungsmaßnahmen umzusetzen.

Welche Lösungen für den sich seit 2023 in der Umsetzung befindenden Flusspark Neckaraue gewählt wurden und wie diese wasserbaulich und naturschutzfachlich zu bewerten sind, wird in dieser Exkursion erörtert. Die Teilnehmenden erfahren, mit welchen Maßnahmen Strukturen und Lebensräume für Tiere und Pflanzen im Neckar und im Umfeld geschaffen und die angrenzende Bebauung vor Hochwasser geschützt wurden. Zudem wird der neu entstehende naturnahe Park am Neckar besichtigt.

Akademie für Natur- und Umweltschutz Baden-Württemberg

Unsere Wälder im Klimawandel – Exkursion nach Ispringen

Naturbasierte Lösungen der Klimaanpassung

Die drastische Zunahme massiver Schäden in vielen Wäldern durch den Klimawandel führt nicht nur bei den Forsteigentümer*innen zu Besorgnis, sondern auch in weiten Kreisen der Bevölkerung. Wie können unsere Wälder in Zeiten des Klimawandels gestärkt werden? Wie können Wälder als Kohlenstoffsenken erhalten werden? Wie gelingt es uns, dass trotz Klimawandel die vielfältigen Leistungen des Ökosystems Wald erhalten bleiben? Ist die „Störung Klimawandel“ ggf. auch eine Chance für den Waldumbau und eine größere Artenvielfalt?

Im Rahmen der Exkursion wird zu diesen Themen Hintergrundwissen vermittelt und anhand des Gemeindewaldes in Ispringen gezeigt, wie der Klimawandel in das Ökosystem eingreift und mit welchen Anpassungsmaßnahmen man ihm in Wäldern begegnen kann.

Akademie für Natur- und Umweltschutz Baden-Württemberg

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