Förderaufruf: Auenrenaturierung stärkt natürlichen Klimaschutz und Klimaanpassung
Förderaufruf: Auenrenaturierung stärkt natürlichen Klimaschutz und Klimaanpassung
Intakte Flussauen sind Schlüsselräume für Klimaanpassung und natürlichen Klimaschutz: Sie speichern Wasser, dämpfen Hochwasser und fördern die Grundwasserneubildung. Zugleich gehören sie zu den artenreichsten Lebensräumen und vernetzen Biotope.
Mit der ANK-Förderrichtlinie „Auenrenaturierung an Fließgewässern“ unterstützt das Bundesumweltministerium Vorhaben, die Auen und Gewässer wieder als funktionale Einheit herstellen. Im Fokus stehen insbesondere:
- Wasserspeicher reaktivieren: Ehemalige Überschwemmungsgebiete werden wieder an Fließgewässer angebunden. Dadurch entstehen Rückhalteräume, die Wasser länger in der Landschaft halten und den Wasserhaushalt stabilisieren.
- Auen wiedervernässen: Der Rückbau von Entwässerungsanlagen und das Wiederanschließen abgeschnittener Altarme bringen Wasser zurück in die Aue und ermöglichen naturnahe hydrologische Prozesse.
- Lebensräume revitalisieren: Standorttypische, strukturreiche Auwälder (mit schonender Nutzung) stärken die Aue als Hotspot der Biodiversität.
Wiederhergestellte Auen können Wasserqualität und Stoffkreisläufe verbessern sowie Kohlenstoff und Stickstoff binden. Gleichzeitig wird die Zusammenarbeit vor Ort gestärkt und Flusslandschaften werden als zusammenhängender Natur- und Erlebnisraum wieder sichtbarer.
Der Förderaufruf läuft bis 31.12.2026. Projektanträge können nach erfolgreicher Skizze bis Ende 2026 eingereicht werden.
Service: Online-Seminare (Skizzenverfahren)
- 21.05.2026, 10:00–11:00 Uhr: Vorstellung der Förderrichtlinie ANK-Auen
- 17.06.2026, 10:00–11:00 Uhr: Informationsveranstaltung zur Skizzeneinreichung
Beide Termine finden online (Zoom) statt; eine Anmeldung über die jeweiligen Veranstaltungsseiten ist erforderlich.
Weitere Informationen finden Sie hier.