Vorstellung der Ergebnisse der Innstudie in Neuötting

Kommunen

Ausgelöst durch das Hochwasser 2013 haben Bayern und Österreich 2015 beschlossen, die Möglichkeiten der Hochwasserrückhaltung am außeralpinen Inn in einem gemeinsamen Projekt systematisch untersuchen zu lassen. Das Ergebnis ist die sogenannte Innstudie. Im Zentrum der Studie standen insbesondere die Themen Retentionspotenziale möglicher Flutpolder, größerer Deichrückverlegungen und Stauraumbewirtschaftung im Hochwasserfall. Untersucht wurde, welche Maßnahmen grundsätzlich denkbar sind und welche Wirkung diese Maßnahmen theoretisch haben würden. Teil des Projekts waren zudem Fragen zum Umgang mit den Feinsedimenten des Inns. 

Die Ergebnisse der Studie werden an vier verschiedenen Terminen vom Bayerischen Landesamt für Umwelt (LfU) gemeinsam mit der TU München und der Universität Kassel vorgestellt.

  • Termin: 09.02.2024
  • Zielgruppe: Bayerische Kommunen und interessierte Bürger*innen
  • Ort: Neuötting
  • zu weiteren Informationen

Bayerisches Landesamt für Umwelt

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Stadtentwicklung

Die Bauleitplanung in Überflutungsbereichen ist eine anspruchsvolle Aufgabe. Sie erfordert sorgfältige Abwägung zwischen städtebaulicher Entwicklung und Hochwasserschutz. Die Schaffung von Raum für Natur, Retentionsflächen und angepasste Bauvorschriften sind zentrale Aspekte. Erfahren Sie in dieser Online-Impulsveranstaltung, wie eine integrale Bauleitplanung den Aspekten des Hochwasserschutzes gerecht werden kann.

Kommunal Agentur NRW

Webinar: Widerstandsfähigkeit von Flussauen im Klimawandel – Teil 2

Naturbasierte Lösungen der Klimaanpassung

Dieses Webinar beschäftigt sich mit der Resilienz von Flussauen im Kontext des Klimawandels. Während Tieflandgewässer zu einem hohen Anteil von Grundwasser gespeist werden und dessen Nutzung, Bewirtschaftung und Neubildung eine herausragende Rolle für die Wasserführung spielen, sind im Mittelgebirge andere Faktoren wie Waldanteil und Zustand des Waldes ausschlaggebend für das Abflussverhalten. An der Elbe, wo bereits Auenanteile reaktiviert wurden, zeigt sich, wie die Resilienz des Ökosystems erhöht wurde und weiter erhöht werden kann. Es wird zwei Impulsvorträge geben, im Anschluss ist eine breite Diskussion ausdrücklich erwünscht.

Bund für Umwelt und Naturschutz Deutschland e.V. (BUND)

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