Urbane Resilienz: Neue Impulse für die Praxis in Stadt und Quartier

Stadtentwicklung

Das im Rahmen der Nationalen Stadtentwicklungspolitik verabschiedeten Memorandum  „Urbane Resilienz“ (BMI 2021) ruft alle deutschen Städte und Gemeinden dazu auf, urbane Resilienz künftig als zentralen Bestandteil der nachhaltigen Stadtentwicklung zu verstehen und als Querschnittsthema zu berücksichtigen. Es wird als ein vielversprechender Lösungsansatz präsentiert, um auf aktuelle und zukünftige Krisen und nicht zuletzt auf die Folgen des Klimawandels besser reagieren zu können. Was Resilienz jedoch konkret bedeutet, welcher Mehrwert damit für die Stadtentwicklung verbunden ist und wie sich das Konzept in die Praxis übersetzen lässt, diese Fragen sind noch immer weitestgehend offen.

Der vhw – Bundesverband für Wohnen und Stadtentwicklung e. V. und das Helmholtz-Zentrum für Umweltforschung – UFZ GmbH laden daher gemeinsam zu einer Tagung nach Leipzig. Anhand ausgewählter Konzepte und Praxisprojekte möchte sie den fachübergreifenden Dialog zu Fragen der urbanen Resilienz weiterführen und vertiefen.

Helmholtz-Zentrum für Umweltforschung (UFZ)

Projekt KLUGA - Kommunales Vernetzungstreffen: Sensoren im Rahmen der Klimaanpassung und LoRaWAN

Stadtentwicklung

Das Projekt KLUGA (Klimawandelanpassung in Ulm durch sensorgestützte Internet of things (ioT)-Anwendungen) lädt zu einem kommunalen Vernetzungstreffen rund um die Themen Sensoren, Klimawandelanpassung und LoRaWAN ein. 

Im Projekt wurde sich eingehend mit möglichen Anwendungsfeldern von Sensoren im Rahmen der Klimawandelanpassung beschäftigt. Sensoren wurden ausgewählt und installiert, die Daten in einen Datenhub integriert und über eine Webanwendung visualisiert.  
Die gesammelten Erfahrungen, Möglichkeiten und Probleme dieser Technologie sollen jetzt mit Vertreter*innen anderer Kommunen geteilt werden. Zugleich sollen aber auch kommunale Erfahrungen, Problemlagen und Lösungsansätze kennen gelernt werden. Der Fokus des Projekts liegt auf Kommunen aus Baden-Württemberg und Bayern, aber auch Vertreter*innen anderer Bundesländer sind willkommen.

bifa Umweltinstitut

Deutsche KlimaManagementTagung

Soziale Einrichtungen

Unmittelbar im Anschluss an den 14. ExtremWetter-Kongress findet in den selben Räumen die erste Deutsche KlimaManagementTagung (KMT) statt. Auf der Tagung sollen unter anderem folgende Fragen beantwortet werden: Wo gibt es Fördermittel? Wie setzt man die Schwammstadt um? Wir wird die Gemeinde resilient gegen Starkregen und Dürre? Wie kann ich Bürgerbeteiligung so gestalten, dass Projekte auch realisiert werden können? Wo finde ich Daten und Informationen, die mir die Arbeit erleichtern und Geld sparen? Wo finde ich Lösungen für die komplexen Aufgabenfelder?

Die Deutsche KlimaManagementTagung richtet sich an alle Personen aus  Klimamanagement und Klimakommunikation, Stadt-, Landes- und Kommunalpolitik, Klimaschutz- und Klimaanpassungsbeauftragen, Stadtplanung und -Entwicklung,  Ausschreibungs- und Vergaberecht, Transformations- und Nachhaltigkeitsbeauftragte, Energie- und Ressourcenmanagement.

14. ExtremWetterKongress

Soziale Einrichtungen

Der ExtremWetterKongress ist die führende interdisziplinäre Fachtagung für Extremwetter im Klimawandel in Deutschland. Die Dialogveranstaltung zwischen Wissenschaft und Öffentlichkeit leistet einen wichtigen Beitrag zur aktiven Klimakommunikation. Der Kongress bietet die Gelegenheit zum Netzwerken, persönlichen Austausch und zur Arbeit an dem Themenfeld, dessen Ereignisse nicht nur in der Gegenwart, sondern auch in der Zukunft, große Folgen und Auswirkungen auf unsere Gesellschaft haben wird: Extremwetter im Klimawandel.

Forum Klimaresilienz NRW 2024

Strategie & Konzept

Hitze, Sturm, Starkregen, Hochwasser – der Klimawandel ist hier. Seine Folgen erfordern praktikable Anpassungsmaßnahmen in Unternehmen und innovative Lösungen der wachsenden Klimaanpassungswirtschaft „made in NRW“. Doch wie sind die Unternehmen in NRW aufgestellt? Welche Strategien und Angebote zur Anpassung gibt es? Wo finde ich Informationen, gute Beispiele und Partner*innen für die Umsetzung? 

Auch dieses Jahr wird es ein abwechslungsreiches Programm, mit Vorträgen, Diskussionsrunden, Workshops, Exponaten und viel Raum für Austausch, Inspiration und Vernetzung geben. Machen Sie sich anhand konkreter Beispiele aus der Praxis mit vielfältigen Produkten und Dienstleistungen zum Thema Klimaanpassung vertraut.

Grauwasser nutzen - Trinkwasser sparen

Stadtentwicklung

Der Bedarf an Trinkwasser nimmt bundesweit aufgrund der steigenden Bevölkerungszahlen, zunehmender und länger anhaltender Trockenperioden sowie steigender Temperaturen in den Sommermonaten deutlich zu. Dabei ist es jetzt schon nur schwer möglich, neue Trinkwasserquellen zu erschließen.

Hier birgt die Umstellung von Trink- auf Regen- und Grauwasser (Letzteres meint gering verschmutztes Abwasser, welches nach Aufbereitung als Brauch- bzw. Betriebswasser erneut genutzt werden kann) ein hohes Trinkwassereinsparpotenzial.

Bei der halbtägigen Informations- und  Fachveranstaltung wird die erfolgreiche Nutzung von Grauwasser in Wohngebäuden einen Schwerpunkt bilden. Weiter wird aufgezeigt, ob und wie ein Umstieg von Frischwasser- auf Brauchwassernutzung in bestehenden Wohngebäuden aber auch in gewerblich und industriell genutzten Gebäuden gelingen kann.

Die Veranstaltung richtet sich an Architekt*innen, Wohnungsbaugesellschaften, Eigentümer*innen, Unternehmer*innen und Vertreter*innen von Behörden.

Bund für Umwelt und Naturschutz Deutschland e.V. (BUND)

Öffentlichkeitsarbeit für den Hochwasser- und Überflutungsschutz

Soziale Einrichtungen

Diese Online-Impulsveranstaltung beschäftigt sich mit dem Themenfeld "Kommunikation und Bewusstseinsbildung in der Öffentlichkeit für den Hochwasser- und Überflutungsschutz". Die Kommunikation und Bewusstseinsbildung für Hochwasser- und Überflutungsschutz sind von großer Bedeutung, denn informierte Bürger*innen können aktiv zur lokalen Resilienz beitragen. Deshalb ist öffentliche Aufklärung über Risiken, Schutzmaßnahmen und Verhaltensweisen essenziell. Workshops, Informationskampagnen und digitale Medien können das Verständnis und Engagement deutlich fördern. Dieser Online-Impuls soll zeigen , wie effektive Kommunikation Gemeinschaften auf Hochwasser und Überflutungen vorbereiten kann.

Kommunal Agentur NRW

Research Perspectives on the Health Impacts of Climate Change

Soziale Einrichtungen

Climate change is a global existential challenge that has introduced unprecedented pressures on the planet which are already translating into significant consequences for human health.

Research and innovation (R&I) are key in delivering evidence and tools to understand, prevent and reduce the health impacts of these rapidly unfolding threats. However, there are numerous knowledge gaps that need to be filled and innovation opportunities that remain untapped.

There is also growing momentum and interest at the global level to increase coordination towards a forward-looking research agenda in climate change and health that will be capable of delivering robust evidence for the necessary adaptation and mitigation actions and policies.

This high-level conference will bring together researchers, policymakers and relevant stakeholders to reflect on the research needs in the field of climate change and human health.

EU Commission Directorate-General for Research and Innovation

"Fit & Regional" Webinar-Reihe: Auswertung der EFRE-Förderrichtlinien

Soziale Einrichtungen

Im fünften Teil dieser Webinar-Reihe soll die Auswertung der Förderrichtlinien diskutiert werden. Das Webinar richtet sich an alle EFRE-Interessierten wie die EFRE-Verwaltungen, Umweltresorts, EFRE-Interessierte aus privat und öffentlichem Sektor, Kommunen, Verbände und die Zivilgesellschaft.

Mit dem Projekt „Fit und Regional“ setzt sich der BUND für die Stärkung des EFRE zur Finanzierung von naturbasiertem Klimaschutz, Klimafolgenanpassung und blaugrüner Infrastruktur ein, um Synergien zwischen Klima-, Umwelt- und Naturschutz in der EFRE-Förderung besser zu nutzen. Darüber hinaus wird beleuchtet, wie der EFRE bei der Umsetzung der Biodiversitätsstrategie helfen kann.

Bund für Umwelt und Naturschutz Deutschland e.V. (BUND)

New dashboards for adaptation policies, planning and implementation

Soziale Einrichtungen

The purpose of the webinar is to showcase new and updated knowledge resources on Climate-ADAPT, supporting adaptation policies, planning and implementation, in particular at regional and local levels. Examples of new resources, implemented in the second semester of 2023, are a new dashboard on adaptation policies, available at the EEA's 'Climate and Energy in the EU portal', an update of the Climate-ADAPT country profiles on adaptation actions at national levels, and the new Adaptation Dashboard of the EU Mission on Adaptation to Climate Change Portal. The webinar will also provide a broad overview on new developments on other topics and actions, foreseen in the first semester of 2024. In interactive sessions, feedback will be gathered on the new content and functionalities as well as envisaged priorities from the perspective of Climate-ADAPT users and providers.  

The European Climate Adaptation Platform Climate-ADAPT

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