Neuer Leitfaden zu inklusiver Öffentlichkeitsarbeit für naturbasierte Klimaanpassung
Neuer Leitfaden zu inklusiver Öffentlichkeitsarbeit für naturbasierte Klimaanpassung
Ältere Menschen, Kinder, einkommensschwache Haushalte oder Menschen mit Migrationsgeschichte: Sie sind vom Klimawandel besonders stark betroffen, doch oft schwer erreichbar. Genau hier setzt der neue Leitfaden des Umweltbundesamtes an. Er zeigt, wie insbesondere vulnerable und schwer erreichbare Gruppen angesprochen, aber auch aktiv für naturbasierte Lösungen begeistert und einbezogen werden können.
Der Leitfaden richtet sich explizit an Klimaanpassungsmanager*innen und Mitarbeitende in Kommunalverwaltungen und sozialen Einrichtungen. Er thematisiert, wie Kommunen:
- Analysieren, welche Gruppen in Kommunikations- und Beteiligungsprozessen bislang unterrepräsentiert sind
- Botschaften durch verständliche, inklusive (Bild-)Sprache zugänglicher gestalten
- Mit lokalen Multiplikator*innen und zivilgesellschaftlichen Organisationen zusammenarbeiten
- Beteiligungsformate in den Alltag der Menschen bringen
Der Leitfaden verbindet dabei Kommunikationsstrategien mit einer Inklusionsperspektive und empfiehlt, Diskriminierungsmerkmale wie Sprachbarrieren, Alter oder sozioökonomischen Status bereits in der Maßnahmenplanung mitzudenken. Schlüsselelemente können dabei Mehrsprachigkeit, einfache Sprache, aber auch die Kooperation mit lokalen Multiplikatoren wie Vereine oder Quartiersmanagement sein.
Zur praktischen Umsetzung stellt der Leitfaden neun konkrete Maßnahmen, 14 Praxisbeispiele aus deutschen Städten sowie Orientierung zur zielgruppengerechten Kommunikation vor.
Zum Bericht (PDF).