02.06.2026

Aus der Praxis: Landau

Die Stadt Landau liegt im Oberrheingraben und ist damit besonders anfällig für Hitzeperioden und Trockenheit. Versiegelte Flächen in der Innenstadt begünstigen den Wärmeinseleffekt, während Trockenheit den Bewässerungsbedarf für Stadtwald, Grünanlagen und landwirtschaftliche Flächen erhöht. Niedrigwasserstände in Flüssen unterstreichen zudem die wachsende Bedeutung eines vorausschauenden Wassermanagements. Um gezielt gegensteuern zu können, hat die Stadt gemeinsam mit der Rheinland-Pfälzischen Technischen Universität Kaiserslautern-Landau ein KI-gestütztes Tool entwickelt, das versiegelte Flächen anhand hochaufgelöster Luftbilder und Katasterdaten identifiziert und für Entsiegelungen priorisiert. Studierende trugen im Rahmen von Abschlussarbeiten zur Entwicklung der Algorithmen bei. Das Tool soll künftig als Open Source auch anderen Kommunen zur Verfügung stehen.

Detaillierte Informationen zu diesem Projekt gibt eshier in der Datenbank
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