abpflastern 2026: Gemeinsam Flächen entsiegeln – jeder Quadratmeter zählt!
abpflastern 2026: Gemeinsam Flächen entsiegeln – jeder Quadratmeter zählt!
Versiegelte Böden sind eine der unterschätzten Herausforderungen des Klimawandels: Pflastersteine, Asphalt und Beton verhindern das Versickern von Regenwasser, heizen Städte auf und verdrängen Natur und Artenvielfalt. Die damit verbundenen Risiken – von Überflutungen bis zu städtischer Hitze – bleiben oft unsichtbar. Dabei gibt es Alternativen.
abpflastern macht genau das sichtbar – und macht es zum Wettbewerb: Ab dem 21. März 2026 treten Städte und Gemeinden deutschlandweit in einem freundschaftlichen Wettstreit gegeneinander an. Das Ziel: So viele versiegelte Flächen wie möglich entsiegeln. Anwohner*innen und Kommunen packen dabei gemeinsam an – für den Sieg im Wettbewerb und für die Zukunft ihres Wohnortes.
Die Regeln sind einfach: Fläche entsiegeln, ausmessen, Foto machen und auf der Webseite hochladen. Wer pflastert am meisten ab? Jeder Quadratmeter zählt!
Die Saison 2026 läuft vom 21. März bis zum 31. Oktober 2026.
So geht's:
- Schriftliche Erlaubnis einholen – oder mit einer eigenen Fläche starten.
- Pflastersteine oder Asphalt entfernen und Boden begrünen.
- Fläche ausmessen und Foto machen.
- Ergebnis auf der Webseite hochladen.
- Wiederholen – bis die eigene Kommune an der Spitze steht!
Mitmachen lohnt sich: Entsiegelte Flächen verbessern das Wassermanagement, kühlen das Stadtklima und schaffen neuen Lebensraum für Pflanzen und Tiere. Klimaanpassung beginnt vor der eigenen Haustür – und macht im Wettbewerb noch mehr Spaß.
Wer steckt hinter abpflastern? Konzipiert und organisiert wird der Wettbewerb von Studierenden im Master der Hochschule für Gesellschaftsgestaltung (HfGG) in Koblenz – im Rahmen ihres Praxisprojekts und unter fachlicher Leitung von Prof. Dr. Lars Hochmann und Prof. Dr. Daniela Gottschlich. Ein Beispiel dafür, wie Wissenschaft und gesellschaftliches Engagement Hand in Hand gehen.
Mehr Infos zum Wettbewerb hier.
Poster abpflastern