Klima? – das können wir gemeinsam! (Lausitzer Revier)

Beteiligung von Akteuren und Kommunikation von Klimaanpassung

Klimafolgen, Klimaschutzvorgaben, eine breit aufgestellte Förderlandschaft und das bald in Kraft tretende Klimaanpassungsgesetz sind nur einige der Herausforderungen für sächsische Städte und Gemeinden. Um diesen zu begegnen, hat das Sächsisches Landesamt für Umwelt, Landwirtschaft und Geologie das Kompetenzzentrum Klima eingerichtet, das Städte und Gemeinden im Lausitzer Revier Zusammenarbeit und Unterstützung anbietet. In einem ersten Schritt soll Ihnen das Kompetenzzentrum und sein Beratungsangebot bei dieser Veranstaltung vorgestellt werden.

Sächsisches Landesamt für Umwelt, Landwirtschaft und Geologie

Pilotschulung zu KlimA-Lok

Stadtentwicklung

Extreme Wetterereignisse verursachen immer wieder immense Sachschäden und bergen mitunter hohe gesundheitliche Risiken für die Bevölkerung. Daher ist die Stärkung der urbanen Resilienz in Kommunen zentral. Das Projekt ExTrass-V* zielte darauf ab, die Klimaresilienz in Städten und Gemeinden zu verbessern. Dafür wurde das webbasierte Tool KlimA-Lok zur Planung und Unterstützung der kommunalen Klimaresilienz gegenüber Starkregen und Hitze entwickelt. Es richtet sich an alle Gemeinden und Städte, und unterstützt sie dabei, die Stärken und Schwächen ihrer Anpassung ganz konkret zu ermitteln und darauf aufbauend ihre Resilienz gegenüber diesen extremen Wetterereignissen zu verbessern.

In dieser kostenfreien Pilotschulung wird auf verständliche Weise das Tool und dessen fünf Module vorgestellt, und an Hand von einfachen Beispielen und Übungen den Teilnehmenden nähergebracht.

Projekt ExTrass

2. Bundeskongress "Tag der Regionen"

Wassersensible Stadtgestaltung

Der Bundeskongress "Tag der Regionen" geht vom 27. bis 29. Mai 2024 in die zweite Runde und widmet sich dem Thema "Fläche unter Druck – Interessenkonflikte planvoll lösen". 

Auf dem 2. Bundeskongress stehen die steigenden Nutzungsansprüche und die unterschiedlichen Entwicklungsvorstellungen einzelner Fachpolitiken wie Energie, Umwelt, Wohnen, Wirtschaft und insbesondere Landwirtschaft, Siedlung oder Mobilität an die vorhandene Fläche im Mittelpunkt. Ob in städtischen Zentren oder ländlichen Gebieten – der Wettbewerb um Flächen ist intensiver geworden.
Der Kongress bietet Gästen aus Politik, Verwaltung, Wissenschaft und Praxis eine Plattform, um Ideen auszutauschen, innovative Lösungen zu diskutieren und Best Practices zu teilen. Vielfältige Formate wie Keynotes, Diskussionsrunden, eine Ausstellung und Exkursionen in und um Pforzheim schaffen Raum für Information, Diskussion, Partizipation, Austausch und Vernetzung. 

Bundesministerium für Wohnen, Stadtentwicklung und Bauwesen

ZKA Spotlight: Klimaanpassung und Inklusion - Gleichberechtigte Teilhabe für (gesundheitlich) vulnerable Gruppen

Strategie & Konzept

Menschen mit Behinderungen und chronischen Erkrankungen gehören zu den Risikogruppen, die vom Klimawandel besonders betroffen sind. Das Projekt „Klimawandel und Selbsthilfearbeit“ will Selbsthilfeorganisationen von Menschen mit chronischen Erkrankungen und Behinderungen deshalb dabei unterstützen, klimafreundlicher zu agieren, die Verbandsarbeit an die neuen Herausforderungen anzupassen und Rahmenbedingungen für einen klimafreundlichen und gesunden Lebensstil zu schaffen. Im Rahmen des Projektes sind Arbeits- und Informationsmaterialien zu verschiedenen Schwerpunktthemen entstanden, die auch über das Projekt hinaus für Akteure im sozialen und kommunalen Bereich hilfreich sein können. Wir freuen uns daher, dass Frau Knieling uns einen Einblick in die Ergebnisse des Projektes geben wird. 

Hier geht es zu der Projektseite. 

Referentin: Anna-Sofia Knieling (BAG SELBSTHILFE)

ZKA Moderation: Vivianne Rau (Zentrum KlimaAnpassung)

Zielgruppen: Träger*innen und Mitarbeitende sozialer Einrichtungen, Kommunalverwaltung, Klimaschutzmanager*innen, Klimaanpassungsmanager*innen

Mittwoch, 05.06.2024, 10.00 - 11.30 Uhr, online (Zoom)

Hinweis: falls Sie sich für mehrere Termine auf einmal registrieren möchten, können Sie das Formular auf der Übersichtsseite zu den ZKA Spotlights verwenden!

Bitte geben Sie hier Ihren Vornamen an.
Bitte geben Sie hier Ihren Nachnamen an.
Bitte geben Sie hier Ihre E-Mail-Adresse an.
In welchem Bereich sind Sie tätig?
Bitte wählen Sie den Bereich aus, in dem Sie tätig sind.
Bitte geben Sie Ihre Institution an.
Bitte geben Sie hier die Postleitzahl Ihrer Institution an.
Hier können Sie Fragen und Anregungen im Vorfeld der Online-Sprechstunde einreichen, damit die/der Expert*in sich bestmöglich auf Ihre Bedürfnisse vorbereiten kann.
Ihre persönlichen Daten werden entsprechend den Regeln der DSGVO gespeichert und verarbeitet. Die im Rahmen dieses Formulars erhobenen personenbezogenen Daten werden zum Zweck der Anmeldung zum Spotlight genutzt. Eine Weitergabe Ihrer Daten an Dritte findet ausschließlich im Rahmen der untenstehenden Einverständniserklärungen statt. Eine Verarbeitung und Nutzung Ihrer Daten für Zwecke der Beratung, der Werbung und der Marktforschung erfolgt nicht. Nach dem Spotlight werden alle persönlichen Daten zu Ihrer Person aus unserer Datenbank gelöscht. Weitere Informationen finden Sie in der Datenschutzerklärung.
Das Spotlight findet über die Online-Konferenzlösungen Zoom, Webex oder Teams statt. Mit einer Teilnahme an unseren Online-Besprechungen stimmen Sie sowohl den Datenschutzerklärungen der Softwareanbieter als auch den unter Absatz IX und X beschriebenen Richtlinien unserer Datenschutzerklärung zu. Rechtsgrundlage für die Datenverarbeitung ist Art. 6 Abs. 1 S. 1 Bst. a) (Einwilligung).

Wir möchten in Kontakt bleiben – Sie auch?

Gerne möchten wir Sie im Rahmen unserer Arbeit auf passende Veranstaltungen hinweisen und Sie für weiterführende ZKA-Aktivitäten (z. B. Inputs für unseren Podcast, Referent*in für ZKA-Veranstaltungen, Newsletterbeiträge o.ä.) ansprechen. Eine Datenverarbeitung erfolgt nur zu den genannten Zwecken und auf Grundlage von Art. 6 Abs. 1 lit. a DSGVO. Eine weitergehende Datenverarbeitung ist ausgeschlossen. Dieses Einverständnis ist optional und kann jederzeit widerrufen werden.

Natürlich resilient: Naturbasierte Lösungen in kommunalen Klimaanpassungskonzepten verankern

Wassersensible Stadtgestaltung

Zahlreiche Kommunen in Deutschland haben bereits Klimaanpassungskonzepte verabschiedet, um nachhaltig und langfristig Klimawandelfolgen zu adressieren. Einige dieser Konzepte enthalten auch naturbasierte Lösungen, wie multifunktionale Grünflächen oder Gebäudebegrünungen, welche im Rahmen einer wasserbewussten Stadtentwicklung eine Pufferwirkung bei Starkregenereignissen oder Kühlwirkung in dichtbebauten Innenstädten erzielen können. Neben der Klimaanpassung können solche naturbasierten Lösungen weitere Vorteile bieten, wie z.B. die Förderung von Biodiversität. 

Doch wie lassen sich entsprechende naturbasierte Maßnahmen sinnvoll in Klimaanpassungskonzepte integrieren? Welche Chancen bietet eine Integration und welche Herausforderungen bestehen hierbei in der Praxis? 

Diese und weitere Fragen sollen in diesem Webinar gemeinsam mit den Teilnehmenden und Referent*innen aus Wissenschaft, kommunaler Praxis und Beratung diskutiert werden. Für das Zentrum KlimaAnpassung referiert Betül Türkeri zum Thema Möglichkeiten und Herausforderungen von Klimaanpassungskonzepten.

Umweltbundesamt (UBA)

Transferwerkstatt: Öffentliche Räume in Innenstädten und Zentren – klimafreundlich und attraktiv gestalten

Wassersensible Stadtgestaltung

Am 17. und 18. April 2024 findet in Aachen die Transferwerkstatt des Städtebauförderungsprogramms "Lebendige Zentren – Erhalt und Entwicklung der Stadt- und Ortskerne" zum Thema "Öffentliche Räume in Innenstädten und Zentren – klimafreundlich und attraktiv gestalten" statt.

Die nachhaltige Gestaltung von Plätzen, Straßen, Wegen und Parks spielt eine entscheidende Rolle für die Lebensqualität in unseren Städten. Jedoch stehen die Kommunen bei der Gestaltung öffentlicher Räume vor besonderen Herausforderungen. So beeinträchtigen die hohe Versiegelung von Straßen und Plätzen, mangelnde Versickerungsmöglichkeiten und fehlende Retentionsflächen nicht nur die Attraktivität öffentlicher Grün- und Freiflächen, sondern erhöhen auch die Anfälligkeit der Innenstädte für Hitze und Dürre sowie für Starkregenereignisse. Auch Nutzungskonkurrenzen und die Über- bzw. Unternutzung von Freiräumen sind in Innenstädten ein wichtiges Thema.

Ziel der Transferwerkstatt ist es, innovative und praxiserprobte Ansätze vorzustellen und zu diskutieren, die eine multifunktionale, attraktive, klimaresiliente und für alle Bürger*innen zugängliche Gestaltung urbaner Freiräume ermöglichen.

Bundesministerium für Wohnen, Stadtentwicklung und Bauwesen

Aktiv für die Klimaanpassung im ländlichen Raum. Praxisbeispiele und Unterstützung

Soziale Einrichtungen

Die Veranstaltung der DVS zeigt gute Beispiele für die praktische Umsetzung von Klimaanpassung in kleinen Kommunen und Dörfern. Diskutiert wird beispielsweise:

  • Wie können sich ländliche Räume auf die zunehmenden Wetterextreme vorbereiten?
  • Wie lässt sich das Konzept der Schwammstadt auf ländliche Kommunen übertragen?
  • Wie können Verwaltungen kleiner Kommunen Maßnahmen für die Klimaanpassung strategisch entwickeln und umsetzen?
  • Wie lässt sich die Zivilgesellschaft für eine klimasensible Siedlungsgestaltung gewinnen?
  • Welche Fördermöglichkeiten gibt es für die Klimaanpassung in ländlichen Räumen?

Zielgruppe der Veranstaltung sind Akteure aus dem LEADER-Kontext, der Dorfentwicklung, Vertreterinnen und Vertreter von Kommunen und Landkreisen sowie interessierte Bürgerinnen und Bürger.

Die Teilnahme an der Veranstaltung ist kostenfrei. Die Veranstaltung findet als Zoom-Videokonferenz statt.

DVS - Deutsche Vernetzungsstelle Ländliche Räume

Strategie & Konzept abonnieren

Content Lotse


zurücksetzen
Klimaanpassung für:
Aktionsfelder:
Betroffenheit oder Vorsorge für:
Tags:

Starten Sie, indem Sie auf die Buttons klicken…