Schwammgebiet Ruhrgebiet: Wie die Emscherregion Klimaanpassung umsetzt
Wie die Emscherregion Klimaanpassung umsetzt
Wie wird das Ruhrgebiet zum Schwammgebiet? Das neue Videoporträt zur Woche der Klimaanpassung 2026 zeigt, wie die Emscherregion Starkregen, Niedrigwasser und Trockenstress begegnet: Wasser in der Region halten, Städte kühlen, natürliche Lebensräume stärken.
Der Emscher‑Umbau hat die Region tiefgreifend verändert: Rund 5,5 Milliarden Euro flossen in 320 Kilometer revitalisierte Gewässer, neue grüne Freiräume und blau‑grüne Infrastruktur. Das stärkt die Artenvielfalt und schafft Frischluftschneisen in den Städten.
Prof. Dr. Uli Paetzel, Vorstandsvorsitzender der Emschergenossenschaft, betont die integrierte Perspektive: „Wasserwirtschaft mit Stadtentwicklung, mit räumlicher Entwicklung, mit sozialer Entwicklung, Gesundheit, Partizipation, Bildung.“
Damit die Städte im Ruhrgebiet auch künftig wohn‑ und lebenswert bleiben, braucht es Zusammenarbeit. In der Zukunftsinitiative Klima.Werk arbeiten 21 Kommunen mit der Emschergenossenschaft und dem Lippeverband an Schwammstädten.
Vielen Dank an Prof. Dr. Uli Paetzel, Dr. Nadine Gerner, ANDREAS GIGA und Christina Kutschaty für die Einblicke in die Klimaanpassungspraxis der Emscherregion.
Das Videoporträt und weitere Praxisbeispiele erscheinen im Rahmen der Woche der Klimaanpassung 2026 und zeigen, wie Regionen gemeinsam Lösungen entwickeln und Klimaanpassung vor Ort umsetzen.