Dokumentation der Workshops

Workshop 1: Naturbasierte Lösungen für klimaresiliente Kommunen 

In diesem Workshop wurde demonstrierten Andreas Vetter (UBA) und Jessica Wilde (PROJEKTKOMMUNIKATION Hagenau), wie naturbasierte Lösungen (NbS) einen multifunktionalen Beitrag zur kommunalen Klimaanpassung leisten können. Nach einer kurzen Definition und Abgrenzung zu anderen Maßnahmen wurde hervorgehoben, dass v.a. naturstärkende und sozialgerechte Maßnahmen verstärkt werden müssen, denn sie bieten diverse Vorteile für Mensch und Umwelt und sollten aktiv gefördert werden. Hilfreiche Quellen zu Informationsangeboten sowie Beispiele aus der partizipativen Stadtteilentwicklung mit naturbasierten Ansätzen in Potsdam rundeten den Workshop ab und führten zu einem regen Austausch der Teilnehmenden

Die vollständige Präsentation zu "Naturbasierte Lösungen als multifunktionaler Beitrag zur kommunalen Klimaanpassung" finden Sie hier

 

Die vollständige Präsentation  der " Gartenstadt Drewitz"  folgt in Kürze.

 

Referent*innen:

  • Andreas Vetter (Umweltbundesamt)
  • Jessica Wilde (PROJEKTKOMMUNIKATION Hagenau)

Workshop 2: Potentiale und Mindeststandards kommunaler Starkregengefahrenkarten

Starkregengefahrenkarten sind eine wichtige Grundlage zur Planung von Vorsorge- und Anpassungsmaßnahmen. Anhand des Votrags von Dr. Holger Hoppe (Dr. Pecher AG) zu den Potentialen und Mindeststandards kommunaler Starkregengefahrenkarten wurden die Ziele und modelltechnischen Grundlagen erläutert. Zudem wurden hilfereiche Praxisbeispiele besprochen, wobei auch die Grenzen der Datengrundlage aufgezeigt wurden. Abschließend haben sich die Teilnehmer*innen in Arbeitsgruppen aufgeteilt, dort Erfahrungen zur Erstellung und Veröffentlichung von Starkregengefahrenkarten ausgetauscht sowie konkrete Maßnahmen zur Überflutungsvorsorge diskutiert.

Die vollständige Präsentation: Potentiale und Mindeststandards Kommunaler Starkregengefahrenkarten - Pecher AG

Referent:

  •  Dr. Holger Hoppe, Dr. Pecher AG

Workshop 3: Hitzevorsorge durch Aktionspläne der Kommunen

Unter dem Titel „Hitzeaktionsplanung in Deutschland: ein Zwischenbericht“ wurden die Ergebnisse des UBA-Forschungsvorhaben ‚HAP-DE‘ (2019-2022; www.hap-de.de) zur Anwendung der Handlungsempfehlungen zur Erstellung von Hitzeaktionsplänen sowie den Stand kommunaler Hitzeaktionsplanungen in Deutschland von Dr. Hans-Guido Mücke (UBA), vorgestellt. Das Praxisbeispiel der Stadt Köln, vorgetragen von Yvonne Wieczorrek (Stadt Köln), zeigte die konkreten Erfahrungen in der Erstellung eines Hitzeaktionsplanes, insbesondere zu den durchgeführten Maßnahmen, Formaten und der Vernetzung mit relevanten Akteuren. In Arbeitsgruppen wurde anschließend diskutiert, welche bereits bestehenden intersektoralen Prozesse, Strukturen und Netzwerke in den Kommunen dafür genutzt werden können, um einen ressortübergreifenden Hitzeaktionsplan aufzubauen.

Die vollständige Präsentation zu "Hitzeaktionsplanung in Deutschland"  finden Sie hier.

Die vollständige Präsentation zum "Praxisbeispiel: Hitzeaktionsplan Köln"  finden Sie hier.

Referent*innen:

  • Dr. Hans-Guido Mücke, Umweltbundesamt
  • Yvonne Wieczorrek, Stadt Köln

Workshop 4: Gewerbegebiete im Klimawandel: Kommunale Anpassung und Vorsorge mit der Wirtschaft gestalten

Philipp Noll (Dieter Ludzay Internationale Spedition & Verpackungsservice) und Henrike Abromeit (Stadt Bottrop) boten mit ihren Voträge einen interessanten Einstieg in diesen Workshop. Diskutiert wurden die Notwendigkeit der Klimaanpassung für Gewerbegebiete und Unternehmen. Dies betrifft Standort, Lieferketten, Produktion/Qualität sowie Arbeits- und Gesundheitsschutz der Belegschaft. Dabei wurden Potenziale und Ansätze, ebenso wie Beispiele zur Umsetzung besprochen. Im Fokus stand, wie Gewerbegebiete (neu und Bestand) klimarobust entwickelt werden können, aber auch welche Mitwirkungsmöglichkeiten und Vorteile es für die ansässigen Unternehmen gibt. Es fand eine leitfadengestützte Diskussionsrunde statt, wobei die Handlungsmöglichkeiten und Hemmnisse für Kommunen als auch erfolgreiche und neue Lösungsstrategien thematisiert wurden.

 

Die vollständige Präsentation des difu finden Sie hier

Die vollständige Präsentation der Stadt Bottrop finden Sie hier.

Referent*innen:

  • Philipp Noll, Dieter Ludzay Internationale Spedition & Verpackungsservice
  • Henrike Abromeit, Stadt Bottrop 

Workshop 5: Klimaresiliente kommunale Wälder: Waldumbau in Zeiten des Klimawandels

Im Workshop zu klimaresilienten Wäldern boten die Vorträge von Dr. Michael Luthardt (Leiter des Landeskompetenzzentrums Forst Eberswalde) und Andreas Sickert (Forstamtsleiter der Stadt Leipzig) die Grundlage für eine interessante Diskussion. Die Betroffenheit der Wälder durch die Folgen des Klimawandels ist unumstritten. Die Aufgabe besteht darin, sie so klimareslient wie möglich zu machen. Herr Sickert hob in seinem Beispiel zu Leipzig u.a. hervor, dass das Ziel sein sollte, bei der Bewirttschaftung von Wäldern auf standortheimische Baumarten zurückzugreifen. Im Anschluss haben die Teilnhemenden, die Herausforderungen kommunaler Forstbehörden zu potentiellen Konflikten und Lösungen zwischen Biodiversität und Klimaanpassung in zwei Arbeitsgruppen besprochen.

Die vollständige Präsentation des "Forst Eberswalde"  finden Sie hier.

Die vollständige Präsentation der Stadt Leipzig finden Sie hier

   

Referenten:

  • Dr. Michael Luthardt, Leiter des Landeskompetenzzentrums Forst Eberswalde
  • Andreas Sickert, Forstamtsleiter der Stadt Leipzig

Workshop 6: Potentiale der Digitalisierung und smarte Tools zur Förderung von Klimaresilienz in Städten

Dieser Workshop bot eine thematische Einführung zu Digitalisierung im Kontext von Klimaanpassung, mit dem Fokus auf meteorologische Daten für Smart City-Tools und Potentiale für die Klimavorsorge. Der Votrag von Dr. Saskia Buchholz (DWD -  Abteilung Klima- und Umweltberatung) befasste sich mit Anwendungsbeispiele von „smarten“ Instrumenten wie u.a. Hitzewarnsystemen, Luftqualitätsmessungen, der DWD Warnwetter-App sowie Hochwasserzentralen der Bundesländer und BSH Warnungen (z.B. Sturmfluten). Von der „Smart City“ Gemeinde Geestland hat Britta Murawski (Projektleiterin des BMI Projekts Smart Geestland) die Möglichkeiten der Umsetzung am Beispiel von Sensoren an Wasserrückhaltebecken vorgestellt. Anschließend bekamen die Teilnehmer*innen die Möglichkeit, Nutzerbedarfe der Kommunen zum Aufbau eigener Tools und Services sowie Nutzerbedarfe der Kommunen an Tools anderer Anbieter in zwei Arbeitsgruppen zu diskutieren. Dort wurden auch eigene Erfahrungen, Herausforderungen und Bedarfe eingebracht.

Die vollständige Präsentation des DWDs finden Sie hier.

Die vollständige Präsentation des BMI Projekts Smart Geestland

finden Sie hier. (folgt in Kürze)

 

Referentinnen:

  • Dr. Saskia Buchholz, DWD Abteilung Klima- und Umweltberatung
  • Britta Murawski, Projektleiterin des BMI Projekts Smart Geestland

Workshop 7: Klimaanpassung in der Kommunalpolitik: gezielte Kommunikation nach innen und außen

Fokus des Workshops war es, Ziele und Themen aus der Perspektive der kommunalen Klimaanpassungsverantwortlichen mit Bezug auf die interne bzw. externen Kommunikation von Klimaanpassung zu beleuchten. In einem interessanten Beitrag von Stefan Löchtefeld (e-fect dialog evaluation consulting eG) wurde erörtert, was Zweck und Anlass externer sowie interner Kommuniktion ist und um welche Zielgruppen es sich dabei handelt.

Neben einem hohen Informationsbedarf wurde ebenfalls die Notwendigkeit der Interdisziplinarität betont. Ziel sollte es sein, aus einzelnen Verantworlichkeiten eine Verenatwortungsgemeinschaft zu schaffen.

Die vollständige Präsentation finden Sie hier.   

Referent:

  • Stefan Löchtefeld (e-fect dialog evaluation consulting eG)

Workshop 8: Klimaschutz und Klimaanpassung in der kommunalen Praxis verknüpfen 

Kommunen müssen vor dem Hintergrund knapper Ressourcen Klimaschutz und Klimaanpassung miteinander verknüpfen, Zielkonflikte vermeiden und Synergien nutzen. In diesem Workshop wurden Praxisbeispiele aus Achen und Hamburg vorgestellt, aktuelle Chancen und Herausforderungen erörtert sowie Lösungsansätze diskutiert, die eine klimagerechte Planung und Umsetzung in Kommunen befördern. Die lehrreichen Vorträge von Dr. Maria Vankann (Stadt Aachen) und Dr. Maja Berghausen (Freie und Hansestadt Hamburg) führten zu einem regen Austausch der Teilnahmenden.

 

Die vollständige Präsentation der Stadt Aachen finden Sie hier.

Die vollständige Präsentation der Hansestadt Hamburg finden Sie hier

Referentinnen:

  • Dr. Maria Vankann, Stadt Aachen
  • Dr. Maja Berghausen, Freie und Hansestadt Hamburg