Bäume im Blick!
Als Kiel nach dem zweiten Weltkrieg in Trümmern lag, hatte der damalige Oberbürgermeister Andreas-Gayk (1893-1954) die zukunftsweisende Idee, die trostlose Innenstadt mit schnell wachsenden Bäumen zu begrünen. Die Bäume sollten ein Symbol der Zuversicht darstellen, den Staub der Trümmer binden, Schatten spenden und Grünräume für die Erholung schaffen, bis der Wiederaufbau der Stadt voranschritt. Die Bevölkerung, darunter viele Schulkinder, pflanzten daraufhin mehr als 100.000 Bäume auf den Trümmerfeldern der Stadt, die sogenannten Gayk-Wäldchen.
Der Baumsachverständige des Grünflächenamts Karsten Jäkel stellt die Bäume am Gayk-Wäldchen und im angrenzenden Grünzug in den Mittelpunkt seiner Führung. Dabei geht es um den Zustand der vorhandenen Bäume in Zeiten des Klimawandels sowie um Maßnahmen zum Erhalt des alten Baumbestandes. Die Pflanzung neuer Baumarten, die aufgrund des Klimawandels an zunehmende Trockenheit angepasst sein müssen, wird vorgestellt.
Treffpunkt: Wäldchen an Gerhardstraße/ Ecke Jungmannstraße
Weitere Informationen über die Kieler Gayk-Wäldchen: Kieler Grünflächen: Die Grüntangente Nord & die Gayk-Wäldchen
Hinweis zur Anmeldung:
keine Anmeldung erforderlich
Treffpunkt: Wäldchen an Gerhardstraße/ Ecke Jungmannstraße