Praxisworkshop: Klimarisiken sozialer Einrichtungen bewerten
Klimarisiken erkennen, bevor sie zum Problem werden: Lernen Sie einen praxiserprobten Ansatz kennen, mit dem soziale Einrichtungen ihre Verwundbarkeit systematisch bewerten.
Die aktuellen Hitzewellen zeigen: Extremwetterereignisse sind ein Problem der Gegenwart. Doch woher soll man wissen, ob starke Regenfälle oder Stürme zur Gefahr werden könnten? Im kostenfreien Online-Workshop zeigt Dr. Andrea Nakoinz, Expertin für Klimaanpassung, wie soziale Einrichtungen Klimarisiken systematisch einschätzen und daraus Handlungsbedarfe ableiten können.
Hinweise auf mögliche Risiken sind in sozialen Einrichtungen häufig bereits vorhanden: Mitarbeitende kennen kritische Abläufe, Leitungskräfte überblicken Zuständigkeiten und Prioritäten, Gebäudeverantwortliche kennen bauliche Schwachstellen. Der Praxisworkshop zeigt Ihnen, wie sich dieses Erfahrungswissen für die Klimarisikobewertung nutzen lässt. Im Mittelpunkt stehen Schutzziele als Ausgangspunkt für die weitere Betrachtung von Gefahren, Betroffenheiten, Handlungsbedarfen und geeigneten Maßnahmen. Die Teilnehmenden erproben einen Ansatz, den sie anschließend mit ihrem eigenen Team aufgreifen können.
Das erwartet Sie
- Ein kompakter fachlicher Einstieg in die Klimarisikobewertung sozialer Einrichtungen
- Ein Überblick über die Risiken für Personen, Betriebsfortführung sowie Datenschutz und Informationssicherheit
- Die praktische Erprobung des Ansatzes im Workshop
Zielgruppe: Der Workshop richtet sich an Leitungs- und Fachkräfte sowie weitere Interessierte aus sozialen Einrichtungen, die sich mit Schutz vor Extremwetter und Krisenvorsorge und beschäftigen.
Gefördert durch die Bundesrepublik Deutschland, Zuwendungsgeber: Bundesministerium für Umwelt, Klimaschutz, Naturschutz und nukleare Sicherheit aufgrund eines Beschlusses des Deutschen Bundestages.
Hinweis zur Anmeldung:
Die Anmeldung zum Praxisworkshop erfolgt über Microsoft-Forms. Eine Anmeldung ist bis zum 08.09.2026 möglich.
Bitte beachten Sie: Die Förderrichtlinie verlangt die Dokumentation der Namen der Teilnehmenden als Nachweis. Daher wird eine Teilnehmendenliste geführt.