Klimaquartiere messbar machen – Wirkung statt Behauptung

Städte investieren erheblich in klimaresiliente Quartiere – neue Bäume, Verdunstungskühlung, Schwammstadt-Elemente, Entsiegelung. Eine Frage bleibt dabei meist offen: Wirkt es? Und wie viel – wie viel kühler, wie viel Versickerung, wie viel CO₂?

Der Impulsvortrag stellt das offene Konzept „Positive Climate District" (PCD) vor: ein Framework, das die Klimaleistung eines Quartiers in fünf Dimensionen messbar macht – Kühlung, Wasser, Luft, Biodiversität und CO₂ – statt sie zu behaupten. Gezeigt wird die Bilanzierungslogik („klimapositiv, wenn das Quartier in der Summe mehr leistet als es verursacht") und, kurz und allgemeinverständlich, die technische Umsetzung mit Sensorik und KI für Zeitreihen. Ehrlich benannt werden auch die Grenzen und offenen Fragen des Ansatzes.

Anschließend Raum für Diskussion. Die zugrunde liegende Publikation ist frei verfügbar (CC BY-SA) und dauerhaft zitierbar: https://doi.org/10.5281/zenodo.20726765