Neue Bäume – neue Trinkbrunnen: Klimaanpassung am Beispiel der Hildapromenade
Die Hildapromenade wird Schritt für Schritt fit für die Zukunft gemacht: Neue Bäume, moderne Trinkbrunnen und innovative Maßnahmen zur Regenwassernutzung zeigen beispielhaft, wie Klimaanpassung im öffentlichen Raum umgesetzt werden kann.
Bereits Ende November 2025 wurden die ersten neuen Bäume gepflanzt. Bis 2028 sollen insgesamt rund 150 neue Bäume gesetzt werden. Ziel ist es, die bisherige Monostruktur der ehemaligen Allee durch eine größere Vielfalt klimaresilienter Baumarten zu ersetzen und den Grünzug widerstandsfähiger gegen Hitze, Starkregen und Stürme zu machen. Gleichzeitig bleibt die Hildapromenade als wichtige grüne Achse zwischen Mühlburg und Weststadt erhalten und wird als Aufenthalts- und Erholungsraum weiter gestärkt. Ergänzend dazu hat auch die Umsetzung des neuen Bankkonzepts begonnen.
Teil der Klimaanpassung sind außerdem neue Trinkbrunnen. Der erste barrierefreie Trinkbrunnen der Stadt auf dem Fliederplatz zeigt, wie öffentliche Räume an zunehmende Hitze angepasst werden können. Das moderne Edelstahlmodell mit integriertem Hundenapf ermöglicht allen Menschen einen einfachen Zugang zu kostenfreiem Trinkwasser und verbessert insbesondere an heißen Tagen die Aufenthaltsqualität im öffentlichen Raum.
Auch bauliche Maßnahmen spielen eine wichtige Rolle: So ist unter anderem eine Dachwassernutzung am Gebäude des Budoclubs geplant, um künftig Regenwasser zur Bewässerung der Grünflächen zu nutzen.
Im Rahmen des Spaziergangs erhalten Interessierte Einblicke in das neue Baum- und Bankkonzept, das Karlsruher Trinkbrunnenkonzept sowie weitere Maßnahmen zur Klimaanpassung. Gemeinsam werfen wir einen Blick darauf, wie nachhaltige Stadtentwicklung und klimaresiliente Freiräume konkret vor Ort umgesetzt werden.