Wie wird Freiburg zur Schwammstadt?
Wie funktioniert die "Schwammstadt" - und was hat das mit dem angenehmen und entspannten Leben in Freiburg zu tun? Das demonstrieren wir anhand unseres Schwammstadt-Modells auf dem Freiburger Adeldhauserplatz - mitten in der Innenstadt. Unsere "Pocket-Schwammstadt" zeigt im Kleinen, wie die Schammstadt im Großen funktioniert - nach dem Motto: Grau raus - Grün rein! Wir erläutern, was in Freiburg alles notwendig wäre, damit Schere zwischen der immer schneller vorangehenden Klimakrise und den realisierten Schwammstadt-Maßnahmen nicht noch weiter aufgeht. Bei zunehmend heftiger werdenen Wetterextremen steht die Lebens- und Aufenthaltsqualität in Freiburg auf dem Spiel. Wir schlagen deshalb eine 0,5-Prozent-Initiative vor: Die Stadt möge sich vornehmen, jährlich 0,5 Prozent des öffentlichen Straßen- und Parkplatzraumes zu entsiegeln und mit Bäumen zu bepflanzen. Ferner sollte die Sanierung und der Neubau der unterirdischen Infrastruktur (Strom, Gas, Wasser, Abwasser, Fernwärme) genutzt werden, um nach dem Huckepack-Prinzip zeit- und kostensparend Schwammstadt-Maßnahmen zu verwirklichen - also beispielsweise Versickerungsmulden und die Abkopplung von Dachablaufwässern von der Kanalisation. Denn Regenwasser ist kein Abwasser - Regenwasser muss zu den Stadtbäumen geleitet werden.
Die Erläuterungen erfolgen immer ab 18 Uhr in der Woche der Klimaanpassung vom 15. (Mo.) bis 19. (Fr.) Sept. - außer am 16.9. (Di.). Sie können uns alles zur Schwammstadt fragen! Sie finden erste Antworten und Fotos von unserem Modell schon jetzt auf:
www.schwammstadt-freiburg.de