Klimaspaziergang Heuchelhof H1

Zeigen Sie uns in einem gemeinsamen Rundgang, wie Sie die klimatische Situation am H1 wahrnehmen und wo es Verbesserungspotentiale gibt!

Ein Quartier, das besonders durch hohe sommerliche Temperaturen, eine hohe Bebauungsdichte und teilweise geringem Baumbestand gekennzeichnet ist, ist der sogenannte Heuchelhof H1 innerhalb des Straßburger Rings. Aufbauend auf der gesamtstädtische Klimaanpassungsstrategie wird daher aktuell von der Stadt Würzburg ein vertiefendes Klimaanpassungskonzept für den H1 entwickelt, das konkrete Maßnahmenvorschläge erarbeitet, um dem Überhitzungspotenzial vor Ort entgegen zu wirken. 

Die Stadtplanung, die Stabsstelle Klima und Nachhaltigkeit und das Quartiersmanagement Heuchelhof der Stadt Würzburg laden für Donnerstag, den 18.09.2025 von 17:00 – 19:00 Uhr zu einem Klimaspaziergang ein. 

Wir treffen uns am Alten Schwimmbad Heuchelhof in der Den Haager Straße 18. Nach einer kurzen Themeneinführung durch die Stadt wird das Ingenieurbüro berchtoldkrass aus Karlsruhe die Führung des Spaziergangs durch den H1 übernehmen. Der Rundgang dauert ca. eine Stunde und führt durch Haupt- und Nebenwege innerhalb des Straßburger Rings, vorbei an den bestehenden Spielplätzen und dem Place de Caen und zurück zum Alten Schwimmbad.

Es erwarten Sie interessante Themen rund um die Klimaanpassung und Sie können sich aktiv einbringen. Wo sind Hitze-Hotspots - wo kühle Oasen? Wo müssten schattige Plätze sein, damit ich mich dort gerne aufhalte? Wo und wie kann mehr urbanes Grün in den H1 gepflanzt werden? Welche Hindernisse bestehen aktuell vor Ort?

Erfahren Sie, wie vielfältig Stadtklima sein kann und wie sich öffentliche und private Maßnahmen für Alle und jeden Einzelnen auszahlt. Wie funktioniert Kühlung durch Verschattung und Verdunstung von Pflanzen? Warum brauchen wir unversiegelte Flächen zum Schutz vor Überschwemmung und wie können wir Regenwasser idealerweise direkt vor Ort nutzen? Wie kann ich meinen Garten oder Eingangsbereich naturnah und klimaresilient gestalten, um auf die Trockensommer besser vorbereitet zu sein?