»Die Schwammstadt: entsiegelt und begrünt« - Mobile Ausstellung in der Bremer Innenstadt

In der Bremer Innenstadt wird vom 10.09 bis zum 16.09 auf dem Domshof und vom 18.09 bis zum 30.09 in der Dechanatstraße eine mobile konzipierte Ausstellung gezeigt, die zum Thema Entsiegelung und Begrünung von Innenstädten aufklärt. Der Hintergrund ist nicht neu, aber mehr als aktuell: Der Anstieg der globalen Temperatur hat die Häufigkeit und Intensität von Hitzewellen erhöht. Gleichzeitig führt die Erwärmung der Meere zu mehr Verdunstung und mehr Feuchtigkeit in der Luft. Das führt zu mehr Regen und zu Wetterextremen wie Starkregen. Das Prinzip Schwammstadt ahmt natürliche Prozesse nach, um den städtischen Wasserkreislauf an die veränderten Bedingungen anzupassen. Durch die Ausstellung vor Ort soll das Konzept der Schwammstadt sowie die Chancen vorgestellt werden, die Stadtgrün und Entsiegelung für die Aufenthaltsqualität in der Innenstadt bereithalten. Das Projekt zeichnet aus, dass die Ideen einer für die Zukunft gerüsteten Stadt auf eine anschauliche, leicht verständliche und sachliche Art und Weise, sowie frei von moralischem Druck dargestellt wird. Da die Ausstellung zentral und frei zugänglich ist, können Passant*innen sich im Vorbeigehen oder auch beim Verweilen mit dem Thema Veränderungen der Stadt beschäftigen. Verantwortlich: Dipl.-Des. Klaas-Marten Seekamp

Koordiniert und begleitet durch das Projektbüro Innenstadt Bremen im Rahmen von „binnenstadt – Stadt für Alle von Wall bis Weser“. Gefördert durch den Verfügungsfonds als Teil des Bundesprogramms „Zukunftsfähige Innenstädte und Zentren“ des Bundesministeriums für Wohnen, Stadtentwicklung und Bauwesen, mit dem die nachhaltige Entwicklung der Bremer Innenstadt gefördert wird.