Klimaforschung in der Landwirtschaft

Die Landwirtschaft ist wie kein anderer Wirtschaftszweig von den Witterungsbedingungen abhängig. Höhere Temperaturen, eine veränderte Niederschlagsverteilung, Wetterextreme aber auch ein damit verbundenes verändertes Schaderregerauftreten im Zuge des Klimawandels stellen die Landwirtschaft vor große Herausforderungen. Daran muss Anbau unserer Kulturpflanzen angepasst werden, um auch zukünftig die Ernährungssicherheit zu gewährleisten und gleichzeitig die Ressourcen, wie Boden und Wasser nachhaltig zu schonen. 

Das Julius Kühn-Institut (JKI) ist das Bundesforschungsinstitut für Kulturpflanzen in Deutschland. Unser Dreh- und Angelpunkt ist die Kulturpflanze. Wir forschen mit unseren 18 Fachinstituten und rund 1300 Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern an neun Standorten im Bereich Pflanzenschutz und - zucht, Pflanzenbau und Agrarökologie. Die Forschung des JKI ist auch darauf ausgerichtet, die Auswirkungen des Klimawandels auf die Kulturpflanzen besser zu verstehen und neue pflanzenbauliche Strategien und Anbausysteme zu entwickeln. Diese umfassen die Wahl geeigneter Kulturen, Sorten und Standorte, klimaangepasste Anbau- und Bewässerungsverfahren sowie angepasste Bewirtschaftungsmethoden. Auf Grundlage dieser Forschungsergebnisse nehmen wir unsere behördlichen Aufgaben wahr und geben Empfehlungen für die Bundespolitik ab.

Im Rahmen der Woche der Klimaanpassung starten wir eine Themenschwerpunkt-Reihe zur Klimaforschung in der Landwirtschaft am JKI auf dem online Netzwerk LinkedIn. Wir möchten euch in 5 Beiträgen nicht nur unsere Stabsstelle Klima und die Klimaforschung am JKI als Ganzes vorstellen, sondern auch aktuelle Auswirkungen des Klimawandels auf Erträge beschreiben und einen Einblick in die Bewertung und Abschätzung von Klimafolgen als Basis für gezielte Anpassung sowie Zielkonflikte und Lösungsansätze zwischen unterschiedlichen Klimaanpassungszielen geben.

Wir wünschen viel Spaß und einen spannenden Einblick in unsere Forschungsaktivitäten!