Die Wupper - von der Quelle bis zur Mündung

Im Foyer des Wuppertal Instituts (Döppersberg 19, 42103 Wuppertal) stellt Frank Gleitsmann, freiberuflicher Fotograf, Illustrator und Mediengestalter aus Wuppertal, zwischen 19. September und 31. Dezember 2023 seine Fotografien aus. 

Sein Fotoprojekt erstreckte sich über das gesamte Jahr 2021 und wurde vom Ministerium für Kultur und Wissenschaft des Landes Nordrhein-Westfalen finanziell unterstützt. Dabei ist er die 116,5 Kilometer lange Wupper mit dem Fahrrad abgefahren – oft mehrmals. Viele Stellen des Wupperufers sind nur auf diese Weise zu erreichen, was ihm einzigartige Perspektiven für seine Fotografien bot.

Die Fotografien zeigen nicht nur einen Blick auf die Vielfalt und Schönheit der Wupper, sondern sie fangen ebenso die Auswirkungen des Klimawandels in eindrucksvollen Bildern ein. Frank Gleitsmann fotografierte auch die Folgen der Nacht des 14. auf den 15. Juli 2021, als ein Hochwasser durch ein Starkregenereignis in Wuppertal verursacht wurde: Die Wuppertal-Sperre hatte Überlauf und die Wupper erreichte in Elberfeld mit 3,80 Metern einen Rekord-Höchststand, was zu Überflutungen in Teilen der Innenstadt führte. Dieses Ereignis hat Gleitsmann mit seiner Kamera festgehalten und zeigt damit eindrucksvoll, wie sich die Folgen des Klimawandels auch in Wuppertal bereits abzeichnen.