Gardens4Future - Gärten klimafreundlich anlegen. Vortrag von Ina Timm

Klimaschutz im Garten heißt nicht nur torffreie Erde und Verzicht auf Kunstdünger. Es heißt auch, viel Grün zu verwenden, mit Bäumen Schatten zu pflanzen und Wasser im Garten einzusetzen, um aktiv Kühlung zu schaffen und der Tierwelt ein Biotop zu bieten. Ina Timm erklärt uns in Gardens4Future, wie der Klimawandel unsere Gärten beeinflussen wird und was wir tun können, um den Garten zukunftsfähig zu gestalten und an den Klimawandel anzupassen.

Riesige Rasenflächen benötigen viel zu viel Wasser und zubetonierte Terrassen verbrauchen Ressoucen und versiegeln Böden - beides ist aus der Zeit gefallen. Ina Timm richtet ihren Blick als Gartenplanerin auch auf einen in dieser Beziehung lang vernachlässigten Aspekt: Die Planung und die Baumaßnahmen. Der Bau jedes Gebäudes verursacht eine Menge CO2-Emissionen. Und nicht nur die Gebäude, sondern auch unsere Gärten werden gebaut. In Gartentreppen, Betonwinkelmauern, Betonpflastersteinen steckt jede Menge klimaschädlicher Beton. LKWs fahren weite Strecken, um die Baumaterialien zu liefern. Werden verschiedene Baumaterialien miteinander verklebt, sind sie nach ihrer Nutzung nicht mehr zu trennen und werden zu Müll. Das sind nur einige Aspekte, die es im Garten zu beachten gilt. Welche Baumaterialien sollten wir verwenden, um unseren CO2-Fußabdruck möglichst so gering wie möglich zu halten?