Renaturierung und Hochwasserschutz am "Holzlarer See"
Extreme Wettereignisse wie Starkregen, Hitze und Trockenheit nehmen in den letzten Jahren immer stärker zu. Auch zukünftig müssen wir mit einem weiteren Anstieg extremer Klimaereignisse und deren Folgen rechnen.
Vor dem Hintergrund nimmt der Schutz der Bevölkerung vor Hochwasser und Starkregen eine immer größere Bedeutung ein. Auch die Renaturierung von Fließgewässern bietet, neben der ökologischen Aufwertung des Fließgewässers selbst, einen Mehrwert zur Verbesserung des Mikroklimas in stark versiegelten Gebieten. Vor allem in dicht besiedelten, hochgradig versiegelten Städten, zu denen in Teilen auch Bonn zählt, steht die Umsetzung solcher Maßnahmen vor komplexen Herausforderungen. Grund dafür sind u.a. enge Platzverhältnisse, hoher Nutzungsdruck sowie unterschiedliche Anforderungen an Flächen in einer Stadt.
Der sog. „Holzlarer See“, ein in den 1970er Jahren erbautes Hochwasserrückhaltebecken, wurde in den letzten Jahren hochwassertechnisch auf den aktuellsten Stand gebracht. Damit verbunden war die Renaturierung des Holtdorfer Bachs sowie der Neubau eines Retentionsfilterbeckens, das die Kanalisation entlastet und das Niederschlagswasser der Straßenentwässerung reinigt.
Die Exkursion zum Holzlarer See und Holtdorfer Bach zeigt auf, welche Herausforderungen, aber auch Chancen bei der Umsetzung von Hochwasserschutz- und Renaturierungsmaßnahmen in der Klimafolgenanpassung bestehen.
Für die Teilnahme empfehlen wir festes Schuhwerk. Weitere Informationen zum Ablauf erhalten Sie rechtzeitig vor der Veranstaltung.
Wir freuen uns auf Ihr Kommen!