Naturnahes Gärtnern in Zeiten des Klimawandels

Blütenreiche Wiesen mit summenden Wildbienen sind das Sinnbild für eine vielfältige, naturnahe Grünflächengestaltung. In ihnen kann man Natur hautnah erleben und im oftmals hektischen Alltag die Seele baumeln lassen. Doch wo gibt es das noch? Und kann ich solche grünen Oasen auch in meinem Garten anlegen? Was hat das überhaupt mit Klimaanpassung zu tun?

Diese und viele weitere Fragen beantworten wir gerne! Im Rahmen der Veranstaltungsreihe "Klimaanpassung in Bonn" lädt das Amt für Umwelt und Stadtgrün zu einer zweiteiligen Veranstaltung auf städtischen Grünflächen ein. Es wird insbesondere darauf eingegangen, wie spezielle Begrünungsmaßnahmen den Folgen von immer häufiger auftretenden Wetterextremen wie lange Trockenperioden und Starkregen entgegenwirken können.

Erster Teil: Exkursion "Wiesenflächen" (13:00 bis 14:30 Uhr)

Im ersten Teil geht es zu einem Wiesenstreifen im Bereich des UN-Campus, den das Amt für Umwelt und Stadtgrün mit Förderungen aus dem „Aktionsprogramm Natürlicher Klimaschutz (ANK)“ angelegt hat. Die artenreichen Kräuteransaaten enthalten viele heimische Wildblumen, die auch noch im Spätsommer blühen und eine wichtige Nahrungsquelle für Wildbienen, Schmetterlinge und andere Insekten darstellen.


Zweiter Teil: Exkursion "Naturnahe Gärten"  (15:30 bis 17:00 Uhr)

Im zweiten Teil werden naturnah gestaltete Gartenflächen in der Rheinaue besichtigt. Die beiden öffentlichen Schaugärten zeigen anschaulich, wie bereits kleine, reich strukturierte Flächen zur Klimaanpassung beitragen und eine erstaunlich hohe Biodiversität entwickeln können. Es geht um die Anlage von versickerungsfähigen Wegeflächen, trockenheitsresistenten Staudenbeeten, mehrjährigen Blühflächen und zahlreichen anderen Tipps für den eigenen Garten. Die städtischen Fachleute erzählen praxisnah von ihren Erfahrungen und beantworten gerne Ihre Fragen.