heatGUIde: Entwicklung eines dezentralen Hitzewarnsystems für Privathaushalte
Im Projekt heatGUIde, gefördert von der Baden-Württemberg Stiftung, soll die physiologische Wärmebelastung in Innenräumen durch breitentaugliche, technische Lösungen reduziert werden. Dafür entwickeln wir einen Prototyp eines Hitzewarn- und Managementsystems für Privathaushalte, welcher anschließend in der Praxis getestet wird. Das System basiert auf raumspezifischen Gebäudemodellen, vorausschauenden Algorithmen und kostengünstigen Standard-IT-Komponenten zur Bewertung des Raumklimas. Es soll Bewohner frühzeitig vor besonders belastenden Situationen warnen und über eine intuitive Benutzeroberfläche konkrete Handlungsanweisungen geben. Der technologische Kern besteht aus zuverlässigen raumspezifischen Vorhersagen der physiologischen Wärmebelastung. Hierbei kombinieren wir bewährte stadtklimabasierte Modelle für verschiedene Gebäudetypen (Top-down-Ansatz) mit Modellen für Bauphysik, Anlagentechnik und Nutzerverhalten, die durch lokale, kontinuierliche Messungen und selbstlernende KI-Algorithmen raumspezifisch parametrisiert werden (Bottom-up-Ansatz).
Die Veranstaltung gliedert sich in vier Teile:
1. Vorstellung und Aufbau der Prototypen
2. Mikroklimasimulation
3. Prädiktion der Innenraumsituation
4. Diskussion und Optimierungspotenzial des Systems
Wir freuen uns über Ihr Interesse am Projekt heatGUIde und laden Sie herzlich dazu ein, an der Veranstaltung teilzunehmen.