Dokumentation Best Practices

Best Practice 1

"Heiße Tage und tropische Nächte – Herausforderungen und Umgang mit Hitze in Würzburg"

In der 130.000 Einwohner zählenden Stadt mit mittelalterlicher Stadtstruktur kann die Überhitzung der Innenstadt im Vergleich zum Umland an extremen Tagen bis zu 8 °C erreichen. Um dieses Problem anzugehen, hat die Stadt Würzburg Methoden zur Aufklärung der Öffentlichkeit entwickelt. Der Wissensstand der Stadt zum Thema Hitze spiegelt sich zum einen in der Erstellung des Hitzeaktionsplans wider, aber auch in zielgruppenspezifischen und interaktiven und digitalen Informationsangeboten für Bürgerinnen und Bürger, wie z.B. dem "Climate Walk - Actionbound"!

Die vollständige Präsentation finden Sie hier.

Referent*innnen:

  • Annett Rohmer und Philipp Maehler, Stadt Würzburg

Best Practice 2

„Dem Klimawandel mit grün-blauer Infrastruktur begegnen – Der Weg in der Stadt Remscheid“

Die kleinste kreisfreie Stadt Nordrhein-Westfalens stellte ihren Weg zu einer grün-blauen Infrastruktur vor. Bei der Bauleitplanung und dem Stadtumbau müssen vielfältige Aspekte berücksichtigt werden. Für die Stadt Remscheid heißt das auch, viele grüne Bausteine zu kombinieren: Dach- und Fassadenbegrünung, Objektbegrünung und Stadtbegrünung. Die Starkregenvorsorge und das Prinzip der "Schwammstadt" werden dabei stets berücksichtigt, denn grüne Infrastruktur kann ohne blaue Infrastruktur nicht funktionieren.

Die vollständige Präsentation finden Sie hier.

Referentin:

  • Sabine Ibach, Stadt Remscheid

Best Practice 3

„Klimaresilientes Grün in die Stadt – Das Erfurter Stadtgrünkonzept im Klimawandel und dessen Umsetzung in der Oststadt“

Mit dem Erfurter Stadtbegrünungskonzept, das diskursiv aus Bürgern, Verwaltung und Politik entwickelt wurde, verfügt die Landeshauptstadt Erfurt über ein stadtteilbezogenes Konzept zur Begrünung der Stadt, das den zukünftigen Anforderungen des Klimawandels besser gewachsen zu sein scheint. Neben den Anforderungen an Hitze- und Trockenheitsresistenz wurde auch die Bedeutung der Invasivität und Allergenität berücksichtigt. Exemplarisch wurde das Konzept im Winter 2020/2021 in der Erfurter Oststadt umgesetzt und 50 klimaresistente Straßenbäume als Ersatzpflanzungen in einem dicht besiedelten Gründerzeitviertel unter Beteiligung von fast einem Dutzend Verwaltungsstellen gepflanzt.

Die vollständige Präsentation finden Sie hier.

Referent:

  • Guido Spohr, Landeshauptstadt Erfurt

Best Practice 4

Das „Blaue Band“ der Stadt Dresden
Die Stadt Dresden stellte das Projekt "Blaues Band Geberbach" vor, das verschiedene Ziele der Klimaanpassung an Starkregen, Hitze/Trockenheit sowie Umweltziele wie Biodiversität und Biotopverbund verfolgt. Die Maßnahmen sehen ein Netzwerk von Gewässern und Grünflächen vor, einschließlich der Integration von naturnahen Rückhaltebecken. Das Ergebnis ist ein grüner Korridor, der nicht nur Wasser zurückhält und es bei starken Regenfällen sicher durch die Stadt leitet, sondern auch einen Zufluchtsort für Menschen und Tiere bietet, und das nicht nur bei heißem Wetter.

Die vollständige Präsentation finden Sie hier.

Referentin:

  • Katja Schumann, Landeshauptstadt Dresden

Best Practice 5

Wie der Lübecker Stadtwald zum klimaresilienten Wald wurde"

Die Exkursion in den Lübecker Stadtwald erlaubte Einblicke zu den Gefahren und Chancen des Klimawandels für Stadtwälder. Sie zeigte, warum das Motto „einmal Fichte geht noch“ für den Lübecker Stadtwald seit langem keine Option mehr ist. Die Hansestadt präsentierte die Maßnahmen und Unterlassungen seitens der Kommune zum naturnahen Waldmanagement und die daraus erzielten Erkenntnisse zur Resilienz des Waldes bei Trockenheit und Schädlingen, sowie in Bezug auf eine ökonomische Bilanz.

Die vollständige Präsentation finden Sie hier.

Referent:

  • Knut Sturm, Hansestadt Lübeck